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Umstritten – Cyanogen baut Werbung für Microsoft in eigenes Android ein

Als der Android-Firmware-Hersteller Cyanogen Inc. vor einiger Zeit eine Partnerschaft mit Microsoft verkündetet, sorgte dies rasch für ausgiebige Spekulationen über die Motivationslage des Windows-Herstellers. Offen blieb dabei allerdings, welche Form diese Kooperation annehmen soll, nun werden die diesbezüglichen Pläne nach und nach offenbar.

Öffnen mit Microsoft

Mit Cyanogen OS 12.1.1 gibt es seit kurzem eine neue Version der Android-Variante für das OnePlus One, und diese nimmt eine Änderung vor, die umgehend für angeregte Diskussionen gesorgt hat. Werden doch jetzt im „Öffnen mit“-Dialog Microsoft-Apps beworben, wie ein Google+-User entdeckt hat. Versuchen die Nutzer nun also etwa eine PDF-Datei zu öffnen, rät Cyanogen OS den eigenen Nutzern zur Installation von Microsoft OneDrive.

Cortana

In den Release Notes zur neuen Version hatte Cyanogen das neue Feature nicht erwähnt. Dort konzentrierte man sich lieber auf die zweite große Neuerung: Die tiefe Integration des Sprachassistenten Cortana in das System.

Mit der neuen Version wird auch Cortana in Cyanogen OS integriert.

Im Gegensatz zur normalen Cortana-Version für Android bietet die Cyanogen-OS-Variante vor allem ein zusätzliches Feature: Die Möglichkeit Sprachanfragen mittels des Hotwords „Hey Cortana“ zu starten. Allerdings gibt es dabei auch eine entscheidende Einschränkung: Derzeit ist die Cortana-Integration auf US-amerikanische User begrenzt.

Klarstellung

Bei Cyanogen OS handelt es sich um den kommerziellen Ableger der Android-Firmware Cyanogenmod, die Geräteherstellern angeboten wird. Die Community-Versionen werden hingegen weiterhin unabhängig gewartet, und weisen auch keine der Microsoft-Integrationen auf. (apo, 10.1.2016)

 

Original-Quelle:

http://derstandard.at

Meinung zur kommenden Betriebssystemversion: Windows 10 – Das haben wir zu erwarten

Geräte über alles

Hersteller von Betriebssystemen haben es heutzutage nicht leicht. Immer mehr Geräte mit unterschiedlichsten Dimensionen erscheinen auf dem Markt oder kommen direkt aus dem eigenen Hause. Doch die Rechenleistung dieser Geräte ist längst mit Spielekonsolen und Desktop-Computern der letzten Generationen vergleichbar.Damit stellt sich schnell die Frage, ob man nicht ein einheitliches Betriebssystem für alle Geräte entwerfen kann, damit der Aufwand für die eigene Entwicklung und für die App-Entwicklung geringer ist. Eine Applikation, die auf allen Geräten läuft, wäre sicherlich aus Sicht der Softwarewareentwicklung mehr als erstrebenswert. Einzig die Gestaltung der Oberflächen und der Benutzbarkeit aus Anwendersicht wären dann noch Punkte, die bedacht werden müssten, da jedes Gerät eine andere Steuerung und Darstellung der Informationen bereitstellt. Mit Windows 8 versuchte Microsoft das erste Mal diesen Weg einzuschlagen und ein für Tablets optimiertes Betriebssystem mit Elementen des Smartphone-Betriebssystems, auch auf dem Desktop, bereitzustellen. Dies führte zu einer sehr polarisierten Meinung bei Anwendern und Unternehmen, woraufhin Microsoft einlenken und einiges nachbessern musste. Mit Version 8.1 ging es dann schon weiter in Richtung größerer Akzeptanz und auch in Firmen und auf Entwickler-PCs fasste das Betriebssystem Fuß.

Abstand schaffen

Windows 10 ist der Name der nächsten Betriebssystemversion nach Windows 8.1. Damit überspringt Microsoft bewusst die Nummer neun. Dies schafft bereits sprachlich eine Distanz, welches eine objektivere Neubetrachtung der Inhalte erlaubt. „Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation“ – verkündete Microsoft-Chef Satya Nadelia auf dem Microsoft Technical Summit 2014 an der TU Berlin. Aus Marketing- und Produktsicht ist Windows 10 eine Produktfamilie, eine Plattform und ein Store. Somit scheint zumindest auf den ersten Blick das Ziel von einer einheitlichen Plattform erreicht worden zu sein. Doch kann das zukünftige Produkt auch halten, was es verspricht? Was macht das neue Betriebssystem für einen Eindruck in der technischen Vorschauversion? Eine kurze Übersicht liefert die folgende Bildergalerie.

Business Features

Neben den vielen positiven Aspekten für den privaten Anwender, gibt es natürlich auch Eigenschaften, welche die Unternehmenansprechen.

In puncto Sicherheit wurde beispielsweise die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Smartcards und Token in das Betriebssystem integriert. Neben der weiterhin vorhandenen Bitlocker-Verschlüsselung bietet Windows 10 eine Sicherheitsschicht auf Dateiebene, welche die Daten auch dann schützt, wenn Sie das Gerät verlassen. Wie diese Sicherheitsschicht im Detail endgültig implementiert sein wird bleibt noch offen. Sicherlich wird es ein sehr genau untersuchtes Feature werden, welches auch richtungsweisend für andere Cloud-Dienste sein könnte. Vermutlich wird es in Richtung Active Directory-Rechteverwaltungsdienste bei der Umsetzung gehen. Festzuhalten bleibt, wenn dieser Schutz auf Dateiebene schlank und sicher umgesetzt wird, dann ist der Ansatz, dass die Sicherheit den Daten folgt, eine sehr große positive Neuerung. Die Sicherheit folgt dann den Daten und die Daten dem Nutzer.

Apropos Daten die folgen: OneDrive und OneDrive Business werden zukünftig verschmelzen. Vermutlich werden die lokalen Platzhalter verschwinden. Diese Platzhalter symbolisierten bisher die nicht wirklich physikalisch vorhandenen (synchronisierten) Dateien. Damit hatte man zwar einen Überblick über die Daten, die Online verfügbar waren, jedoch nicht unbedingt immer alle wichtigen Dateien beim Kundentermin dabei. Dies hatte den Grund, dass nur der Platzhalter im Windows Explorer erblickt wurde bevor man sich auf den Weg gemacht hat. Zukünftig wird es wohl, wie bei vielen anderen Cloud-Diensten auch, nur noch eine komplette Synchronisation oder eine Synchronisierung von vorher selektierten Ordnern geben. Man könnte es mit dem Akronym WYSIWYH (What you see is what you have) beschreiben.

Das große Continuum und die Verwaltung

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, der Kollege steckt seinen Kopf durch die Tür und ruft Sie zum nächsten Meeting. Sie docken Ihren hybriden Laptop aus und klemmen sich das praktische Tablet unter den Arm. Wenn Sie nun noch ein Windows 10 als Betriebssystem installiert haben, dann wird diese Veränderung registriert und das Betriebssystem fragt bei Ihnen höflich nach, ob die Ansicht auf eine für Tablets optimierte Darstellung wechseln soll. Das Ganze hat den Namen „Continuum“ bekommen und ist eine umgebungsbasierte, automatische UI-Anpassung, welche das Berufsleben ein Stück einfacher machen soll.

Bezüglich des Gerätemanagements unterstützt Windows 10 als ein Wanderer zwischen den Geräten Mobile Device Management (MDM) Werkzeuge und ebenso Active Directory und System Center Ansätze zur Verwaltung der Endgeräte innerhalb des Unternehmens. Damit bietet das neue Betriebssystem für alle Unternehmensgrößen eine passende Lösung zur Verwaltung an.

Update ist nicht gleich Update

In Windows 10 wird es zwei Update-Pfade geben. Nutzer von Ubuntu kennen diese Art der Separation von Updates. Ein Pfad ist für Server und Workstations geeignet, da nicht die neuesten Features und Oberflächenanpassungen aktualisiert werden. Der andere Pfad ist an die Desktops und mobilen Endgeräte adressiert. Hier haben Aktualität und Funktionalität Vorrang vor der Stabilität. Generell eine sehr sinnvolle neue Möglichkeit die unterschiedlichen Systeme aktuell und stabil zu halten. Unterschiedliche Geräte und deren mannigfaltige Aufgaben verlangen schon beinahe unterschiedliche Update-Pfade. Daher Daumen hoch für diesen Entschluss.

Fazit

Windows 10 wird sicherlich ein sehr heißer Kandidat für eine Migration von bestehenden Windows XP und Windows 7 Systemen sein. Microsoft hat mit der technischen Vorschau einen guten evolutionären Schritt getan. Ob es ein fundamentaler Sprung wird, wie es Microsoft-Chef Satya Nadelia angekündigt hat, bleibt abzuwarten. Denn dazu müssen die tollen neuen Features und Ideen mit der entsprechenden Leichtigkeit daherkommen. Potential hat das Betriebssystem allemal und die Stabilität der technischen Vorschau kann sich auch sehen lassen. Drücken wir also Microsoft die Daumen, eine unternehmenskompatible und universelle Plattform für Apps und Geräte mit Windows 10 erschaffen zu können. Dies wäre gerade in der Konkurrenz zu Apple ein wichtiger Schritt, denn dort hat man zwar ebenfalls diesen Weg eingeschlagen, nur ist man noch nicht auf der Betriebssystemebene angelangt.

Damit die neuen Features nicht nur eine Aufzählung bleiben, biete ich Ihnen auch an, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Kontaktieren sie mich gerne. Auf Wunsch stelle ich Ihnen einen Zugang zu der technischen Vorschauversion aus diesem Beitrag zur Verfügung. (bw)

 

Link zum Artikel:

http://www.computerwoche.de/a/

Onedrive: Microsoft erhöht auf unendlich

 

Die Attraktivität des Abonnements für Office 365 steigt durch die neueste Ankündigung von Microsoft enorm. Wer monatlich rund 10 Euro ausgibt, erhält nicht nur die Office-Suite sondern ab sofort auch unlimitierten Speicherplatz in der Cloud auf Onedrive.

Microsoft spendiert Abonnenten von Office 365 einen Cloudspeicher, der niemals zu Ende geht. Wer eines der Abos für Office 365 Home, Personal und University abgeschlossen hat, kann bald nicht mehr nur 1 TByte Daten in der Microsoft-Cloud Onedrive ablegen sondern ist gar nicht mehr limitiert durch irgendwelche Speicherplatz-Begrenzungen.

Microsoft eröffnet diese Funktion nicht allen Kunden auf einmal – das würde vermutlich zu einem nicht zu bewältigenden Ansturm führen. Vielmehr kann sich der Anwender auf einer Website registrieren und so auf eine Warteliste setzen lassen. Steht die Erweiterung bereit, informiert Microsoft per E-Mail. Die Registrierung ist nicht erforderlich, um überhaupt in den Genuss des unbeschränkten Speicherplatzes zu kommen – jeder Anwender wird im Laufe der Zeit umgestellt.

Die Geschäftskunden, die Office 365 Business abonniert haben, sollen erst 2015 in den Genuss von Onedrive Unlimited kommen, wie das Angebot offiziell heißt.

Schon im Juli 2014 hatte Microsoft jedem OneDrive-Nutzer kostenlos 15 GByte Speicherplatz gegeben, auch wenn er kein Office-Abonnent ist.

Das neue Microsoft-Angebot dürfte den Wettbewerb um zahlende Cloud-Kunden weiter beflügeln. Googles Cloudspeicherlösung „Drive“ kostet bei 1 TByte-Speicherplatz nach einer massiven Preissenkung monatlich 9,99 US-Dollar. 15 GByte gibt es bei Google umsonst. Auch Apple hat die Preise für den iCloud-Speicherdienst reduziert. 3,99 Euro monatlich werden bisher beim Anbieter aus Cupertino für 200 GByte Speicherplatz verlangt. Apples kostenloses Angebot bietet allerdings nur 5 GByte Speicherplatz. Für rund 1 Euro monatlich gibt es hier immerhin 20 GByte Cloudspeicherplatz.

 

Übernommen aus:

http://www.golem.de/news

Analyse – Windows XP ist kaum totzukriegen

Im Jahr 2001 veröffentlichte Microsoft Windows XP. Das Betriebssystem erwies sich als gelungen und erlangte hohe Beliebtheit unter den Nutzern und einen entsprechend dominanten Marktanteil. Doch der Erfolg hat Schattenseiten, die Microsoft 13 Jahre später zu spüren bekommt.

Der unmittelbare Nachfolger von XP, das 2006 erschienene Vista, floppte. Erst 2009 überzeugte man die User wieder mit Windows 7, das langsam zum neuen Platzhirschen aufstieg. Eine Version später – mittlerweile ist Windows 8.1 am Markt – hat Windows XP weiterhin einen hohen Marktanteil. Und laut den neuesten Zahlen von Netmarketshare sinkt er nur noch sehr langsam.

23,89 Prozent

Knapp 30 Prozent aller User waren demnach Anfang des Jahres noch mit einem XP-System im Netz unterwegs. Im April stellte Microsoft den Support für das System – und damit auch die Lieferung von Sicherheitsupdates – vollständig ein. Lediglich die eigene Antivirus-Software „Security Essentials“ wird auf XP noch bis Mitte 2015 mit neuen Signaturen versorgt.

Im August nahm der Marktanteil nur noch um weniger als einen Prozent und liegt nun bei 23,89 Prozent, womit XP mit klarem Abstand zu Windows 8 und 8.1 (insgesamt 13,37 Prozent) die zweithäufigst genutzte Windows-Ausgabe ist. Geht es in diesem Tempo weiter, könnte es hypothetisch noch über zwei Jahre dauern, bis der Oldie vom Markt verschwunden ist.

Windows 8 zuwenig attraktiv für Umstieg

Die Ursachen sind mannigfalitg. Eine ist die von Anfang an schleppende Verbreitung von Windows 8. Mit einem massiven Interface-Umbau wollte Microsoft eine „Touch First“-Strategie forcieren, verärgerte damit aber Nutzer „klassischer“ PCs. Der Aufbruch in die mobile Welt mit den hauseigenen Surface-Convertibles misslang in den ersten Anläufen, für die dritte Generation stehen die Vorzeichen besser.

Die Windows-8-Umsetzung für Geräte auf Basis von ARM-Hardware unter dem Namen Windows RT verblieb ungeliebt und sorgte außerdem für Verwirrung. Hinzu kommt, dass man den Kritikern der forcierten „Metro“-Oberfläche mit Windows 8.1 und dessen großem „Update 1“ nur halbherzig entgegengekommen war.

Auch Windows 7 kommt in die Jahre

Windows 7 ist mit fünf Jahren mittlerweile auch keine aktuelle Plattform mehr, dazu dürfte Windows 9 – in dem bisherigen Berichten zufolge Touch- und Desktop wieder streng getrennt sein sollen – als potenziell attraktive Umstiegsmöglichkeit bald vor der Tür stehen.

Kostenhürde

Neben einem gewissen Mangel an Alternativen ist dabei nicht zu vergessen, dass langjährige XP-Nutzer mit einem Umstieg auf ein aktuelleres System aufgrund gestiegener Anforderungen wohl auch neue Hardware erwerben müssen. Dies schafft eine Kostenhürde, eine derartige Anschaffung will schließlich wohl überlegt sein.

Mobile Wende

Gleichzeitig ermöglichen es immer leistungsstärkere und funktionsreichere Smartphones und Tablets, viele Tätigkeiten vom klobigen Desktop-PC oder Notebook auf wesentlich handlichere Devices auszulagern, was zusätzlich die Notwendigkeit einer Aufrüstung oder eines Neukaufs vermindert.

Das hat auch Microsoft erkannt und – mit einem Auge auf weniger zahlungskräftige Klientel in Schwellenmärkten schielend – die Herstellung günstiger und kleiner Windows-Tablets ermöglicht. Bis sich erweist, ob diese Strategie aufgeht, werden allerdings noch einige Monate ins Land ziehen.

Service Pack 4

Zahlreiche Nutzer werden also noch auf absehbare Zeit mit einem Windows XP-System arbeiten und sich damit einem nicht gerade unerheblichen Sicherheitsrisiko aussetzen. Abhilfe schaffen hier findige Hacker, die auf eigene Faust neue Service Packs für das dreizehn Jahre alte Betriebssystem basteln.

Ein Entwickler mit dem Pseudonym „harkaz“ werkt an einem inoffiziellen „Service Pack 4“, dessen dritte Betaversion kürzlich veröffentlicht wurde. Es soll nicht nur alle bisherigen XP-Updates beinhalten, sondern auch eigene Tweaks und Patches mitbringen und jene Registrierungsänderung vornehmen, mit welcher noch bis 2019 jene Updates von Microsofts Servern holt, die eigentlich für die spezialisierte „Point of Sale“-Version von XP gedacht ist, die sich etwa auf Kassensystemen wiederfindet.

Vor dieser „Lebensverlängerung“ hat Microsoft bereits gewarnt, da diese Updates bei einem normalen Windows-System möglicherweise nicht alle Sicherheitslecks abdecken und Probleme durch Inkompatibilitäten verursachen können.

Sicherheitsfirmen springen ein

Auch Sicherheitsunternehmen nutzen die Situation. Malwarebytes hat etwa ein Produkt veröffentlicht, das XP-Nutzer auch ohne offizieller Patches vor Gefahren abschirmen soll. Der Support für die Software, so erklärt die Firma gegenüber The Inquirer, soll andauern, so lange Microsoft dies ermöglicht.

Lebensverlängerung gegen Bezahlung

Auch Microsoft selbst springt in die Bresche. Einige Organisationen und größere Unternehmen, wo eine Migration langjährig gewachsener IT-Infrastruktur auf neue Hardware und Systeme langwierig und kostspielig ist, bezahlen den Redmonder Konzern für eine zeitliche Erweiterung des Supports.

Dazu gehört auch das österreichische Bundesheer. Der Umstieg von XP auf Windows 7 war einst für September 2013 geplant, wurde aber schließlich verschoben. Letzten Informationen zufolge soll das Upgrade nun Ende diesen Jahres beginnen und bis April 2015 abgeschlossen sein. Ein Kauf der Supportverlängerung für XP, wie sie auch die deutsche Bundeswehr erworben hat, war zu diesem Zeitpunkt „in Planung“. (Georg Pichler, derStandard.at, 21.09.2014)

 

Seite besuchen:

http://derstandard.at/2000005063188/

Surface Pro 3 – Neues Microsoft-Tablet ab sofort in Deutschland erhältlich

Microsoft bringt sein neues Tablet Surface Pro 3 am Donnerstag in Deutschland an den Start. Das Tablet soll ein komplettes Notebook ersetzen und greift das Macbook Air von Apple an. Dafür soll das aktuell Betriebssystem Windows 8 voll ausgenutzt werden.

Anders als seine Vorgänger ist das Gerät mit seiner Ausstattung als ein vollständiger Notebook-Ersatz gedacht. Der Nutzer solle nun alles mit einem Gerät machen können, sei es privat surfen und Filme anschauen oder es beruflich für den produktiven Einsatz nutzen, sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler. Bereits vor der offiziellen Markteinführung hatte das Surface 3 zahlreiche positive Rezensionen erhalten.

Optimal auf Windows ausgelegt

Mit einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll ist es größer als die ersten Modelle, mit rund 800 Gramm aber auch leichter sowie merklich dünner. Es gehöre zu den dünnsten Geräten in der Notebook-Klasse, die mit Intels Core-Prozessor arbeiten, sagte Gürtler. Die Bildschirmauflösung sei ähnlich hoch wie bei Apples Retina-Displays, die einzelnen Pixel ließen sich nicht mehr erkennen. Laut Gürtler will Microsoft mit dem High-End-Gerät vor allem Apples Notebook Macbook Air Konkurrenz machen. Es gehe auch darum, die aktuellen Versionen von Windows als beste Wahl zu bewerben, da es eine breite Auswahl an verschiedensten Geräten für das System gebe.

Das Surface Pro 3 sieht Microsoft als Referenzdesign für Geräte an, die optimal auf sein Betriebssystem Windows ausgelegt sind. Mit dem ersten Surface-Modell hatte der Softwarekonzern im Jahr 2012 noch für manchen Unmut unter seinen Hardware-Partnern gesorgt, da er ihnen direkte Konkurrenz machte.

Halb Tablet, halb Laptop

Nach langer Durststrecke im Tablet-Markt hatte sich Microsoft damals entschieden, ein eigenes Gerät zu entwickeln, das die Vorzüge wie etwa die Touch-Unterstützung von Windows 8 optimal nutzen sollte. Ziel war es, im boomenden Tablet-Markt durchzustarten, der von Apple und Google klar dominiert wurde. Microsoft war es nicht gelungen, seine Marktposition bei Personal Computern auf die mobilen Geräte zu übertragen.

Mehr als zwei Jahre soll das Surface Pro 3 nun aber auch eine neue Gerätekategorie etablieren. Es sei für die Klasse der sogenannten Two-in-One-Geräte positioniert, sagte Gürtler. Mit optionaler Tastatur, die auch als Schutzklappe dient und sich mit einem verbesserten Magnetstreifen an den Bildschirm anbringen lässt, wird das Tablet zum Notebook. Mindestens neun Stunden Akku-Laufzeit sollen es für den beruflichen Alltag tauglich machen.

OneNote-Integration

Zu den Highlights gehöre neben den jetzt stufenlosen Neigungswinkeln auch die Integration von OneNote mit einem elektronischen Stift, sagte Gürtler. Mit einem Klick auf den Knopf an der Kopfseite öffnet sich automatisch die Notiz-Software auf dem Surface und ist ohne Start- und Wartezeit für handschriftliche Notizen verfügbar. „56 Prozent der Berufstätigen bevorzugen heute noch immer Papier und Stift“, sagte Gürtler.

Mit einem Preis zwischen rund 1000 und 2000 Euro orientiert sich das Surface deutlich am Premium-Bereich. Bei der dritten Generation seiner Tablets hatte sich Microsoft dagegen entschieden, ein kleineres und günstigeres Modell herauszubringen. Diese Gerätekategorie wird derzeit von Modellen mit Googles Android-System überschwemmt, Apple ist mit seinem iPad mini stark.

Kommt der PC zurück?

Der sich derzeit wieder erholende PC-Markt könnte Microsoft dabei in die Hände spielen. Branchenbeobachter sprechen bereits von einer Renaissance des PC-Geschäfts. Wie sich das Surface Pro 3 seit dem Start in den USA geschlagen hat, teilte Microsoft bislang nicht mit. Man sei aber mit den Vorbestellungen in Deutschland sehr zufrieden, sagte Gürtler.

 

Übernommen aus:

www.focus.de/digital/computer/surface-pro-3-microsoft-bringt-sein-tablet-surface-pro-3-nach-deutschland_id_4085987.html

Man wird fast wehmütig – XP wurde eingestellt

Ein nicht wirklich alter PC (ca. drei Jahre alt) benötigte eine Auffrischung. Ursprünglich lief auf dem Rechner Windows XP, für das aber der Support von Microsoft beendet wurde und deshalb der Rechner auf Windows 7 umgerüstet werden sollte. Im April 2014 hat Microsoft die Unterstützung für Windows XP eingestellt, was bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt keine Updates mehr für das Betriebssystem bereitgestellt werden. Es ist nicht ratsam, nach Beendigung des Supports noch sehr lange Windows XP zusammen mit dem Internet zu nutzen. Windows Updates sind in den überwiegenden Fällen Sicherheitsupdates. Nach wie vor werden Sicherheitslücken in den Betriebssystem entdeckt, die aber nicht ursprünglich darin enthalten waren, sondern die sich durch neue Technologien und zusätzlichen Programmen einfach ergeben und es ist verständlich das Microsoft nach nunmehr 13 Jahren, die es Windows XP gibt, kein weiteres Geld für die Entwicklung von Updates ausgeben möchte. Auch wenn immer noch 25 % der Internetnutzer mit Windows XP ins Netz gehen, wird sich das dieses Jahr 2014 erheblich ändern. Man ist förmlich gezwungen, auf Windows 7 unter Windows 8 umzusteigen, wenn selbst die beste Sicherheitssoftware und die besten Antivirenscanner ziemlich nach Lage, Angriffe auf neue Sicherheitslücken abzuwehren. In Deutschland sieht man vor allem in sehr kleinen oder kleinen Firmen immer noch viele Rechner mit Windows XP. Viele dieser Computer können nicht mehr auf Windows 7 umgerüstet werden bzw. würde eine Umrüstung nahezu genauso viel kosten wie eine Neuanschaffung. Meiner Erfahrung nach ist es noch nicht so vielen Firmeninhabern bewusst, dass an dieser Stelle in diesem Jahr eine hohe Ausgabe fällig ist. Bin mir sicher, dass sowohl Microsoft als auch die Computerhersteller das spüren werden. Das wird dem ohnehin Not leidenden Hardwaremarkt speziell bei den herkömmlichen PCs und Laptops gut tun. Mittlerweile ist er sogar schon so, wie mir mein Computer Service Berlin mein-pc-wieder-ok mitgeteilt hat, dass Microsoft langsam Windows 7 aus dem Markt nehmen möchte, um Windows 8 zu propagieren. Aber auch um Windows 7 nicht so lange laufen zu lassen wie weiland Windows XP, denn das würde auch bedeuten eine so lange Zeit Support anbieten zu müssen. Wobei Windows 8 immer noch kein Publikumsliebling geworden ist, tritt Microsoft das Betriebssystem, das sicherlich einige Designschwächen hat, mit allen Mitteln den Markt.

Microsoft: So viel verdient Steve Ballmer 2012

Für Steve Ballmer gibt es dieses Jahr weniger Geld. Der Verwaltungsrat von Microsoft begründet das mit dem sinkendem Umsatz bei Windows und Windows Live.

Der Verwaltungsrat von Microsoft gesteht Steve Ballmer für das Geschäftsjahr 2012 eine kleinere Bonus-Zahlung zu. Das geht aus Unterlagen des jährlichen Treffens der Aktionäre hervor. Ballmer erhält „nur“ 620.000 US-Dollar extra – letztes Jahr waren es noch 682.500 Dollar. Sein Grundgehalt beträgt 685.000 Dollar. Zusammen mit dem Bonus hat Steve Ballmer also 1.305.000 Dollar verdient.
 
Die Bonus-Auszahlung argumentiert der Verwaltungsrat mit der Selbstbeurteilung Ballmers und der finanziellen Performance von Microsoft im letzten Geschäftsjahr. Dabei wird Microsofts Einkommen mit dem Einkommen von 25 weiteren großen IT-Firmen verglichen. Ferner habe es Gespräche zwischen Verwaltungsrat-Mitgliedern und Steve Ballmer gegeben, die in die Beurteilung miteingeflossen seien. Positiv findet der Verwaltungsrat die Leistung Ballmers in der Entwicklung von Windows 8 und dem neuen Microsoft Office. Gut gelaufen sei auch der Launch von SQL Server 2012 und System Center 2012. Ihnen sei ein Einkommens-Wachstum von 12 Prozent im Server- und Business-Bereich zu verdanken. Positiv verlaufen sei zudem die Integration von Skype. Microsoft hatte Skype schon vor einiger Zeit gekauft. Auch Surface – das Microsoft-Tablet – wird auf Ballmers Haben-Seite verbucht, ebenso wie eine strenge Haushalts-Disziplin und ein immerhin mäßiges Wachstum auf dem Smartphone-Markt mit Windows Phone. Der Verwaltungsrat merkt aber auch an, dass der Umsatz von Windows und Windows Live leicht gesunken sei. Vor allem das Online-Geschäft komme langsamer voran als geplant. Negativ sei auch der nicht zustande gekommene Browser-Auswahl-Bildschirm, der in Europa zu einer saftigen Geldstrafe führen könnte.
 
Formal gesehen sind die vom Verwaltungsrat genannten Summen Vorschläge, die jedoch aktuell mit 91% der wahlberechtigten Stimmen angenommen wurden. Interessant ist übrigens auch der Bonus, den etwa Steven J. Sinofsky, President Windows and Windows Live Division, erhält: Mit 1,53 Millionen ist er fast dreimal so hoch wie der von Ballmer.
 
Erstmalig veröffentlicht auf: 

Gericht: Yahoo muss Suchpartnerschaft mit Microsoft wie vereinbart fortführen

Aus veröffentlichten Gerichtsdokumenten geht hervor, wie skeptisch Yahoo die 2009 mit Microsoft auf zehn Jahre vereinbarte Suchpartnerschaft heute sieht. Der Internetkonzern wollte die Zusammenarbeit abbremsen, wurde aber zur fristgemäßen Einhaltung der Abmachungen verurteilt. Continue Reading

Tablet für Geschäftskunden: Microsoft – Surface Pro mit 256-GByte-SSD

Exklusive für Unternehmenskunden bietet Microsoft ab sofort eine Variante seines Windows-8-Tablets Surface Pro an, die mit einer Solid State Disk mit 256 GByte Kapazität ausgestattet ist.

Mit dem Angebot reagiere man auf die hohe Nachfrage seitens Unternehmen nach einer höheren Speicherkapazität, so Microsoft. Bislang ist das Microsoft Surface Pro mit 64 und 128 GByte SSD-Kapazität zu haben. Dabei ist zu berücksichtigen, das Windows 8 Pro bereits einiges an Speicherplatz belegt. So stehen beim 64-GByte-Modell nur noch 28 GByte für Programme und Daten zur Verfügung. Das Surface Pro mit 128 GByte Kapazität bietet rund 89 GByte freien Speicher, wie Microsoft selbst angibt.
Das neue Surface Pro mit 256-GByte-SSD ist nur für gewerbliche Nutzer bestellbar. Der Preis beträgt ohne Mehrwertsteuer 990,76 Euro. Im Preis enthalten ist eine zweijährige Garantie auf die Hardware. Das 10,6-Zoll-Display des Surface Pro bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Die daraus resultierende Pixeldichte von 207 dpi sorgt für eine sehr scharfe Schriftdarstellung, sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Als störend erweist sich wie bei so vielen Tablets das sehr spiegelnde Display.

Beim Surface Pro ist im Preis ein Stift enthalten, mit dem sich das Tablet ebenfalls bedienen lässt und handschriftliche Notizen ermöglicht werden. Das Tablet erkennt den Stift bei Annäherung automatisch und deaktiviert die Handeingabe. Continue Reading

Microsoft veröffentlicht Maus mit Windows-Knopf

Microsoft hat zwei speziell für Windows 8 optimierte Mäuse der „Sculpt“-Serie mit Bluetooth-Schnittstelle vorgestellt. Während die Sculpt Mobile das produktive Arbeiten mit einer Windows-Taste beschleunigen soll, verfügt die Sculpt Comfort über einen Touch-Streifen.

Dieser „Windows Touch Tab“, der vor der Daumenmulde platziert ist, funktioniert einerseits wie ein normaler Schalter und ruft das Startmenü auf, andererseits aber auch als Gestensteuerung. Wird nach oben gewischt, kann zwischen den geöffneten Apps der Metro-Oberfläche gewechselt werden, beim Wischen nach unten werden hingegen alle offenen Apps in der üblicherweise via den linken Bildschirmecken zu erreichenden Übersicht angezeigt. Benutzer des älteren Windows 7 können sich über die Gesten im Browser oder Explorer vor und zurück bewegen. Continue Reading

Xbox One: Cloud-Funktionalität und AMD-Kooperation

Die Xbox One soll bekanntlich umfangreiche Cloud-Funktionen mit sich bringen. Diese sollen jedoch weit über das Speichern von Nutzerdateien wie Spielstände, Bilder oder Videos hinausgehen. Microsoft will darüber hinaus die Ressourcen von Cloud-Servern, insbesondere deren Rechenkraft und Speicherplatz, für Spiele nutzen.

Wie der für die Xbox zuständige Group Program Manager Jeff Henshaw gegenüber OXM erklärt habe, soll Entwicklern „für jede produzierte Xbox One das Äquivalent von drei Konsolen“ – gemessen an CPU- und Massenspeicherkapazität – in der Cloud zur Verfügung gestellt werden. Folglich sollen über Cloud-Server dreimal so hohe Rechen-/Speicherressourcen für Spiele bereitgestellt werden, wodurch insgesamt aufwändigere Spiele mit größeren Levels geschaffen werden könnten, als es das alleinige Potenzial der Konsole erlauben würde. Continue Reading

Next Generation – Die neue Xbox: Was Microsofts nächste Konsole bringen wird

Mit der Ankündigung der neuen Xbox hat sich Microsoft nach Monaten der Gerüchte und Insider-Berichte zum ersten Mal offiziell zur neuen Konsolengeneration geäußert. Am 21. Mai wird die Zukunft der Xbox im Rahmen eines Presseevents in Redmond präsentiert, 19 Tage später auf der E3 folge schließlich die Vorstellung des Spielportfolios. Continue Reading

Microsoft passt Stil des Outlook.com-Kalenders an Windows 8 an

Mit Verspätung hat Microsoft nun auch den Kalender von Outlook.com aktualisiert und an die Optik von Windows 8 angepasst. Angekündigt wurde das Update schon bei der Vorstellung des zum Hotmail-Nachfolger prädestinierten Outlook.com im Sommer 2012, aber erst jetzt umgesetzt. Der neue Kalender des Webmailers soll in dieser Woche weltweit sukzessive freigeschaltet werden.

Outlook.com nutzt Exchange ActiveSync, um Mail, Kalender und Adressbuch auf Ihrem Smartphone, Tablet, im neuen Outlook 2013 sowie mit den entsprechenden Apps auf Ihrem neuen PC oder Tablet mit Windows 8 zu synchronisieren”, heißt es in der Ankündigung von Microsoft. “Sie können außerdem den Outlook-Connector nutzen, um Ihren Kalender mit früheren Versionen der Outlook-Desktop-Software zu integrieren. Es wird einfach, Ihren Kalender mit Ihrem Mobilgerät zu verbinden.” Continue Reading

Microsoft passt Stil des Outlook.com-Kalenders an Windows 8 an

Mit Verspätung hat Microsoft nun auch den Kalender von Outlook.com aktualisiert und an die Optik von Windows 8 angepasst. Angekündigt wurde das Update schon bei der Vorstellung des zum Hotmail-Nachfolger prädestinierten Outlook.com im Sommer 2012, aber erst jetzt umgesetzt. Der neue Kalender des Webmailers soll in dieser Woche weltweit sukzessive freigeschaltet werden.

Outlook.com nutzt Exchange ActiveSync, um Mail, Kalender und Adressbuch auf Ihrem Smartphone, Tablet, im neuen Outlook 2013 sowie mit den entsprechenden Apps auf Ihrem neuen PC oder Tablet mit Windows 8 zu synchronisieren”, heißt es in der Ankündigung von Microsoft. “Sie können außerdem den Outlook-Connector nutzen, um Ihren Kalender mit früheren Versionen der Outlook-Desktop-Software zu integrieren. Es wird einfach, Ihren Kalender mit Ihrem Mobilgerät zu verbinden.” Continue Reading

Preisgestaltung – Microsoft: Upgrade auf Windows 8 ab 30 Euro

Die Veröffentlichung von Windows 8 naht mit großen Schritten, und so werden nun auch langsame weitere Details zur Preisgestaltung bekannt: Ab sofort ist es möglich ein Upgrade für bestehende Windows-Installationen zu bestellen. Zu diesem Schritt berechtigt sind alle NutzerInnen mit einer gültigen Lizenz von Windows XP, Windows Vista oder Windows 7.

Preisgestaltung

Wer sich bis Ende Jänner 2013 dazu entschließt, bekommt die Aktualisierung auf die Pro-Version von Windows 8 um 30 Euro. Dieser Preis gilt für die Download-Variante, die erst ab dem 26. Oktober verfügbar sein wird. Bereits jetzt kann hingegen die Windows-8-Upgrade-Box vorbestellt werden, der Preis liegt hier je nach Händler rund um die 60 Euro. Noch billiger gibt es Windows 8 – wie schon früher verkündet – für all jene, die Windows 7 nach dem 2. Juni erworben haben, diese müssen nur 15 Euro berappen. Continue Reading

Microsoft: So viel verdient Steve Ballmer 2012

Für Steve Ballmer gibt es dieses Jahr weniger Geld. Der Verwaltungsrat von Microsoft begründet das mit dem sinkendem Umsatz bei Windows und Windows Live.

Der Verwaltungsrat von Microsoft gesteht Steve  
Quelle: