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Gefundenes Fressen: Apple kürzt iPhone-Produktion um 10 Prozent

Eigentlich wollten wir die Meldung ob ihrer Unrelevanz nicht zum Thema machen. Doch angesichts des großen Medien-Echos müssen wir den Bericht von Nikkei nun doch einmal aufgreifen. Die japanische Wirtschaftszeitung schrieb jüngst unter Berufung auf Zulieferer-Quellen, dass Apple die Produktion des iPhone 7 und iPhone 7 Plus im ersten Quartal um 10 Prozent zurückfährt. Ein gefundenes Fressen für all diejenigen, die stets das Ende der iPhone-Ära herbei beten. Und natürlich ein Klick-Gigant für die hiesigen Medien und Blogs.

Von einem „Fehlstart für Apple“ und angeblich „schleppenden Verkäufen“ ist die Rede, die Anleger seien schockiert, postulieren andere Blätter. Einige Journalisten schreiben sogar von Apples Schicksalsjahr wegen der angeblich so stark gesunkenen iPhone-Nachfrage. Maßlos übertrieben.

 

Die iPhone-Produktion und die Nachfrage

Was viele gar nicht beachten: Man muss davon ausgehen, dass Apple die Kapazitäten vor der Weihnachtszeit auch erheblich angehoben hat, um bloß keine Lieferschwierigkeiten zu bekommen. Dabei hat das Unternehmen bewusst die Reseller und Mobilfunker große Lager aufbauen lassen, damit die Verfügbarkeit überall garantiert ist. Alleine das ist der Grund, warum man jetzt die Produktion wieder etwas zurückfahren kann. Darüber hinaus gilt die Reduktion um 10 Prozent lediglich für die ersten drei Monate des Jahres. In der Regel, so war es die Jahre zuvor, hebt Apple die Kapazitäten zum Endspurt noch einmal an.

Im letzten Jahr übrigens hat Apple zum gleichen Zeitpunkt die Fertigung um 30 Prozent zurückfahren lassen. Auch damals überschlugen sich die Medien bereits.

Gesichtet:

www.apfelpage.de/news

Apple-Betriebssystem: iOS 9 erhöht die Akkulaufzeit von iPhones deutlich

Produktpflege par excellence: iOS 9 ist da und ist unterm Strich das bessere iOS 8. Kein wirklich neues System, sondern eine konsequente Weiterentwicklung.

Sinnvolle, frische Funktionen, gepaart mit durchdachten kleinen Änderungen an bestehenden Features machen aus dem Update ein Rundum-sorglos-Angebot, das niemand so recht ablehnen kann, aber auch keinen Nutzer vom Hocker haut. Die Redaktion hat sich iOS 9 in der Golden Master genauer angesehen und zeigt die wichtigsten Neuerungen.

iOS 9 kommt für (fast) alle

Die beste Nachricht bei der Vorstellung von iOS 9: Das neue System soll auf allen Geräten laufen, auf denen bereits heute iOS 8 funktioniert! Dazu will Apple einige Optimierungen in iOS 9 vorgenommen haben: So soll sich die Größe von App-Downloads künftig drastisch verringern; beim Download aus dem Store lädt sich nur noch der Teil des Programmcodes, der auch wirklich nötig ist. Eine gute Idee, die manchem 16-Gigabyte-Gerät mehr Leben einhauchen dürfte – zumal Apple auch das iPhone 6S mit 16 Gigabyte anbietet.

Gespannt darf man sein, ob das neue System wirklich schneller ist. Von einem höheren Arbeitstempo würden vor allem ältere Geräte wie das iPhone 4S oder das iPad der dritten Generation profitieren.

So verlangsamte iOS 8 beispielsweise die Anzeige von Fotos. Immerhin: Beim ersten Ausprobieren lief iOS 9 nicht nur vergleichsweise stabil, sondern auch angenehm flott.

 

Installation trotz knappen Speichers

Apple hat dazugelernt: Beim Update auf iOS 8 mussten viele Nutzer haufenweise Apps und Daten löschen, damit das Update überhaupt auf das Gerät passte. Bei iOS 9 gibt es solche Probleme nicht mehr: Das Update benötigt weniger freien Speicher als der Vorgänger – 1,3 statt 4,6 Gigabyte. Beim ersten Ausprobieren auf iPhone 6, iPhone 6 Plus und iPad Air 2 dauerte das Aufspielen entsprechend nur wenige Minuten.

Nach erneutem Eingeben der Apple ID waren die Geräte sofort wieder betriebsbereit. Sollten 1,3 Gigabyte nicht mehr auf das iPhone passen, hält iOS 9 eine neue Funktion bereit: Auf Wunsch deinstalliert das System für die Dauer der Aktualisierung einige Apps, um den nötigen Platz zu schaffen.

So stellt iOS 9 nach erfolgter Installation alle Apps mitsamt der Daten wieder her, damit nichts während der Übergangsphase verloren geht. Gleichzeitig hat Apple die Preise für iCloud-Speicher gesenkt: 50 GB gibt es jetzt für 99 US-Cent pro Monat, ein Terabyte für 9,99 US-Dollar.

Move to iOS für Android-Umsteiger

Apple will auch Android-Nutzern den Umstieg auf ein iPhone leichter machen. Dazu haben die Apple-Programmierer eine eigene Android-App geschaffen: „Move to iOS“ soll laut Tim Cook in Kürze im Android App Store zu haben sein.

Es dürfte wohl selten eine App geben, die Google lieber geblockt hätte. Aber ein offensichtliches Blocken von Konkurrenten im eigenen Store dürfte sich Google nicht trauen, besitzt Google doch so das Monopol des einzigen vorinstallierten App Stores auf den Android-Geräten.

Nur für die neue S-Klasse

Eine der größten Neuerungen bei den neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus ist die Steuerung 3D Touch. Dahinter verbirgt sich eine Art rechte Maustaste fürs Smartphone: Drückt man stärker auf den Bildschirm, erscheint auf dem Display ein Pop-up-Fenster. In diesem kann man weitere Funktionen sehr schnell auswählen. Oder man erhält eine Vorschau, etwa auf ein in der Galerie angewähltes Foto.

Die Besonderheit: Man verlässt das aktuelle Fenster nicht, nach Loslassen des Displays ist man wieder an derselben Stelle wie zuvor. Grundsätzlich sollte sich iOS 9 so anpassen lassen, dass auch die Vorgängermodelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus das Ganze ähnlich nutzen können: So wäre denkbar, dass das 3D-Touch-Pop-up sich bei älteren Modellen statt durch Druck durch längeres Halten des Fingers auf eine Stelle auslöst. Leider aber hat Apple keine entsprechende Funktion verraten.

Endlich mit Stromspar-Modus

Laut Apple soll ein iPhone unter iOS 9 schon im normalen Betrieb etwa eine Stunde länger mit einer Akkuladung durchhalten als unter iOS 8. Und tatsächlich: Bei der aktuellen Version ist die Laufzeit deutlich besser. Wie bei Android und Windows Phone gibt es außerdem einen speziellen Stromspar-Modus (Low-Power-Modus), unter dem das Gerät weniger Energie verbraucht.

Nach Aktivierung dieses Modus kommen laut Apple-Versprechen drei weitere Stunden hinzu. Dazu schaltet iOS Push-Dienste ab, Apps aktualisieren sich nicht mehr im Hintergrund und die Parallax-Effekte auf dem Homescreen entfallen. In den Einstellungen lässt sich zudem ablesen, welche Apps in den letzten Stunden am meisten Strom verbraucht haben.

Siri denkt mit

Nach dem Vorbild von Google Now und MicrosoftCortana entwickelt sich Apples Siri jetzt zu einem kompletten persönlichen Assistenten – und versucht automatisch vorauszuahnen, was der Nutzer gerade tun will (Siri Pro-Active). So kann iOS 9 in dem Moment, wo der Nutzer einen Kopfhörer einsteckt, automatisch die zuletzt gehörte Musik starten.

Oder das Hörbuch im Auto aufrufen, wenn das iPhone sich mit der Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs verbindet. Termineinladungen, die via E-Mail ankommen, landen automatisch als vorläufiger Termin im Kalender (aber ohne automatische Bestätigung). Zeitgebundene Erinnerungen, die der Nutzer via Siri einspricht, erscheinen ebenfalls im Kalender.

Ist Apple sicherer als Google?

In einem Punkt will sich Apple von Google und Microsoft abgrenzen: Während dort ein Großteil der Intelligenz in der Cloud liegt, betont Apples Software-Entwicklungschef Craig Federighi, die Auswertungen erfolgten rein lokal: „Alles passiert auf dem Gerät! Und es bleibt auf dem Gerät, unter Ihrer Kontrolle.“ Die Intelligenz sei mit der Apple ID nicht verbunden und werde auch nicht mit anderen Firmen geteilt.

iOS 9 bringt zudem weitere Sicherheitsfunktionen mit: Bei Handys, die sich per Fingerabdruck (Touch ID) entsperren lassen, setzt Apple einen sechsstelligen Sperrcode als Standard. Außerdem erleichtert der Konzern die Verschlüsselung von Datenverbindungen unter iOS 9.

Das Tablet wird erwachsen

Einige Funktionen von iOS 9 hat Apple speziell für das iPad entwickelt. Sie sollen den Einsatz des Tablets als Notebook-Ersatz erleichtern. So lässt sich die Bildschirmtastatur wie ein Notebook-Trackpad nutzen. Und wer eine richtige Tastatur an sein iPad anstöpselt, erhält neue Tastenkürzel, etwa für den Wechsel zwischen Apps.

Noch wichtiger: Wie schon fürs kommende Mac-Betriebssystem Mac OS X El Capitan angekündigt, lassen sich endlich auch am iPad zwei Apps in separaten Fenstern nebeneinander nutzen. Das bedeutet auch, dass beide Apps in echtem Multitasking parallel laufen.

Die Sache hat allerdings einen Haken: Den neuen Mehrfenster-Modus gibt es ausschließlich für das iPad Air 2. Bei älteren iPads lässt sich aber immerhin eine App zum schnellen Einblenden vorgeben.

Mehrfenster-Funktion am iPhone

Für die Videowiedergabe lässt sich das Multitasking übrigens auch auf dem iPhone nutzen, innerhalb derselben App ist der Nutzen allerdings begrenzt: So kann der Nutzer ein laufendes Video in der YouTube-App per Fingerwisch nach unten in ein verkleinertes Fenster bringen und dort weiter ansehen, während er gleichzeitig in der Liste der Video-Suchergebnisse scrollt. Nach einem Wechsel in eine andere App bleibt das Videofenster aber nicht im Vordergrund.

Apple Pay – Nichts Neues für Deutschland

Im Juli startete das Handy-Bezahlsystem Apple Pay in Großbritannien; beteiligt sind mehr als 70 Prozent der dortigen Banken und über 250.000 Verkaufsstellen. Künftig sollen auch spezielle Kunden-Bonuskarten oder -Kreditkarten erhältlich sein.

Und während die Passbook-App früher vor allem zum Speichern von Tickets taugte, übernimmt die Nachfolge-App Apple Wallet jetzt auch die Bezahlung selbst. Von einem Start in Deutschland war bisher allerdings nichts zu hören.

Notizen aufgehübscht

Dank Continuum-Verbindung lassen sich Notizen geräteübergreifend auf iPhone, iPad und Mac festhalten. Außerdem hat die Notiz-App unter iOS 9 jetzt eine Formatierungsleiste und per Finger lassen sich kleine Zeichnungen malen. Super – die Funktion begeisterte schon beim ersten Ausprobieren. Der Abgleich mit dem Mac klappte allerdings erst, nachdem die Tester dort das Update auf Mac OS X El Capitan aufspielten.

Die Nachrichten-App

Mit der neuen News-App will Apple-Nachrichten leichter lesbar machen: Texte, Fotos und sogar Videos stehen dort in optimierter Form bereit – eine Herausforderung für Konkurrenz-Apps wie Flipboard. Auf deutschen Geräten von iOS 9 war die News-App aber auch in der öffentlichen Beta nicht zu finden.

Mehr Öffis

Nach anfänglichen Schwierigkeiten taugt Apple Maps inzwischen durchaus als Alternative zu Google Maps. Mit iOS 9 bringt Apple Maps auch öffentliche Nahverkehrsmittel auf die Karte; zu jeder Station erscheinen zudem mehrere Alternativstrecken, zuletzt funktionierte das allerdings nur in Berlin.

Außerdem sind Zeitangaben zu Fußwegen enthalten. Was die Verfügbarkeit angeht, so bietet Google allerdings deutlich mehr. In vielen Städten kennt Apple die Bahn- und Busverbindungen noch nicht und schlägt stattdessen einen Spaziergang vor.

Kleine Aufmerksamkeiten

Am erfreulichsten dürften für die meisten Nutzer aber die intelligenten Kleinigkeiten sein, die Apple mit iOS 9 auf das System bringt. So ist es für Nutzer eines 4,7-Zoll-iPhones nun leichter, einen Umlaut zu schreiben (lange auf den Buchstaben drücken) und viele Apps erkennen Flugnummern automatisch. Im nächsten Update auf iOS 9.1 stecken außerdem über 100 neue Emoji (mitsamt Mittelfinger), damit der Chat immer schön lebendig bleibt.

Einschätzung: Auf den ersten Blick enttäuscht der Mangel an Innovationen unter iOS 9. Vieles davon gibt es unter Android, Windows Phone oder in Drittanbieter-Apps schon länger. Der Mehrfenster-Modus etwa findet sich auf Samsung-Galaxy-Phablets schon ewig, auf dem PC seit Windows 7.

Auf den zweiten Blick muss man zugeben: Die präsentierten Neuerungen sind praxisnah, überzeugen schon bei den ersten Beta-Versionen im Test. Spannend bleibt, wie gut iOS 9 wirklich auf Uraltgeräten wie dem iPhone 4S läuft. Mehr Akkulaufzeit, sparsamer Speicherverbrauch und eine bessere Suchfunktion dank Siri machen das iPhone im Alltag tatsächlich deutlich nützlicher.

In zwei Punkten enttäuscht iOS 9 aber dennoch: Wichtige Nutzerwünsche wie ein Mehrnutzer-Modus oder die Unabhängigkeit von iTunes für die PC-Verbindung fehlen weiterhin. Offene Standards wie das Bezahlen via NFC, die Audio-Kopplung von Bluetooth-Lautsprechern per NFC und der Datenaustausch über Bluetooth sind nicht an Bord. Und nicht zuletzt funktionieren viele der groß angekündigten Neuerungen zunächst nur in den USA.

 

Quelle:

http://www.welt.de

Für das Schulkind muss es kein neues Smartphone sein

Smartphones sind natürlich auch für eine Familie ein großes Thema. Bereits Kinder im Grundschulalter wollen eins, vor allem deshalb, weil angeblich alle Mitschüler schon eins haben. Gut, die Geräte sind neu nicht gerade billig und für das 10-jährige Töchterchen gleich einen 2-Jahres-Vertrag abschließen? Will man auch nicht unbedingt. Egal, ob iPhone, Samsung Galaxy oder ein hochwertiges Sony- oder Nokiagerät, ein Kind benötigt meines Erachtens nicht unbedingt das allerneueste Modell, das auf dem Markt ist. Die Gefahr, dass es gerade in der Schule geklaut wird, liegengelassen wird oder durch Flüssigkeiten beschädigt wird, ist einfach zu groß. Was also kann man machen? Es ist mittlerweile nicht mehr vorstellbar, seinem Kind ein Smartphone vorzuenthalten. Dadurch, dass viele Leute alle 2 Jahre über einen neuen Vertrag mit ihrem Telekom-Dienstleister ein neues Smartphone bekommen, gibt es sehr viele gebrauchte iPhones und Samsung Smartphones, die nicht mehr gebraucht werden.

Hier hat sich ein eigener Markt entwickelt. Ob online über ebay oder Kleinanzeigenportale oder lokal in Shops, die sich auf An- und Verkauf von Smartphones spezialisiert haben. Bei gebrauchten Geräten bin ich lieber vorsichtig und lasse die Finger vom Online-Kauf. Das wird oft genug klappen, aber ich habe Horror davor, mit einem Verkäufer diskutieren zu müssen, wenn das gekaufte iPhone oder Samsung Smartphone Mängel hat. Im schlimmsten Fall muss man das Teil dann wieder zurückschicken und auf sein Geld oder die Reparatur warten. Nicht die beste Voraussetzung, um ein Kind glücklich zu machen. Nachdem mein Mann und ich uns einig waren, dass unsere 10-jährige Tochter ein Smartphone haben soll, habe ich in Berlin so einige An- und Verkauf-Läden aufgesucht. Das Angebot an gebrauchten Handys ist riesig und gerade iPhones haben auch bei älteren Modellen noch einen stolzen Preis. Ich bin bei dem An- und Verkauf hängengeblieben, der mir seriös erschien und einen soliden Eindruck machte. Die Smartphones waren gereinigt, bei manchen war bereits der Akku ausgetauscht und alle waren ohne Sim-Lock. Bei gebrauchten Geräten ist es ja immer so eine Sache mit der Garantie. Der An- und Verkauf Laden meiner Wahl bot mir 2 Monate Garantie an. Die Smartphones schienen sehr gepflegt und ich entschied mich für ein gebrauchtes iPhone 4. Dazu habe ich gleich eine Prepaid-Karte gekauft, die mir der nette Inhaber des An- und Verkaufs gleich einsetzte und aktivierte. Die Tochter hat sich sehr gefreut, worüber mein Mann und ich uns am meisten gewundert haben, war aber, dass sie das iPhone nicht mit in die Schule nahm. Und zwar mit der Begründung, dass ihr das zu riskant sei. Es könnte gestohlen werden oder kaputt gehen. Da waren wir ein bisschen stolz auf die Vernunft unserer Tochter, allerdings wurde die Freude wenig später getrübt, als zum ersten Mal der Ruf ertönte, dass sie kein Guthaben mehr auf der Prepaid-Karte hätte. Da müssen wir nochmal mit ihr reden.

Malware „WireLurker“ schlägt zu – Neuer Super-Virus gefährdet iPhones und iPads

Apple-Nutzer sollten vorsichtig sein: Im Internet ist ein neuer Computer-Schädling aufgetaucht, der sich mit ausgeklügelter Technik immer weiter ausbreitet. „WireLurker“ springt über das USB-Kabel sogar vom Mac aufs iPhone und stiehlt dort Daten.

Das US-Unternehmen Palo Alto Networks, Experte für Netzwerksicherheit, warnt vor einer „neuen Ära der OS X- und iOS-Malware“. Die IT-Spezialisten haben nach eigenen Angaben sechs Monate lang eine Schadsoftware namens „WireLurker“ erforscht, der wohl im Verborgenen bereits Hundertausende Apple-Geräte befallen hat. Die Malware attackiere sowohl Macs als auch mobile Geräte wie iPads und iPhones auf teilweise innovativen Wegen.

Momentan lasse sich die Reichweite von „WireLurker“ noch regional einschränken: Betroffen sind demnach vor allem Kunden des chinesischen App-Stores „Maiyadi“. Dort seien fast 500 downloadbare Anwendungen von dem Schädling befallen und würden so auf die Geräte kommen. Die entsprechenden Anwendungen seien bereits rund 356.000 Mal auf OS X-Rechner heruntergeladen worden, eine entsprechende große Zahl von Nutzern sei also infiziert oder gefährdet.

Über das USB-Kabel aufs iPhone

Neu sei an der Malware vor allem, dass sie auch mobile Geräte ohne Jailbreak befallen kann. „WireLurker“ erkennt nämlich demnach, wenn der Computer über ein USB-Kabel mit einem iPhone oder iPad verbunden wird und installiert sich unbemerkt auf dem mobilen Gerät – daher stamme der Name „Kabel-Schleicher“. Darüber hinaus habe der Schädling diverse Möglichkeiten sich zu verstecken und sich selbst zu verschlüsseln, um Gegenmaßnahmen zu entgehen.

Die Funktion von „WireLurker“ ist auch für Palo Alto Networks noch unklar. Der Schädling könne eine Reihe von Daten stehlen und befinde sich in „aktiver Weiterentwicklung“: Er erhalte regelmäßige Updates von einem Server. Zur Abwehr empfiehlt das IT-Sicherheitsunternehmen eine Reihe von Maßnahmen, wie aktuelle Virenscanner, betont aber auch, man solle seine mobilen Geräte nicht mit unsicheren Rechnern verbinden, da sich „WireLurker“ so weiter verbreiten kann.

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

http://www.focus.de/digital/computer

Reparatur des Helferleins – wenn das Smartphone nicht mehr geht

Ohne unsere iPhone Samsung Galaxy, HTC oder Windows Phone können wir uns gar keinen Alltag mehr vorstellen. All diese Smartphones und auch die Tablet-PC’s werden sehr häufig genutzt und sind praktisch den ganzen Tag im Einsatz. Die Displays müssen eine Menge aushalten. Da wird gewischt und getippt, fotografiert und Videos geguckt. Aufgrund der Größe dieser Geräte passiert es einfach öfter, dass sie einem aus der Hand und schönen oder vom Tisch gewischt werden. Und dann entdeckt man auch einen gravierenden Nachteil der heutigen Smartphones und ähnliche Geräte. Obwohl eigentlich wahnsinnig teuer, sind die Smartphones relativ empfindlich. Gerade das Display eines iPhones oder Samsung Smartphones kann sehr schnell reißen bzw. brechen und auch der Touchscreen fällt gerne einmal aus. Doch wenigstens haben die Hersteller wie Apple, Samsung, HTC oder BlackBerry daran gedacht, einzelne Bauteile austauschen zu können. Eine iPhone Reparatur bzw. der Austausch des Displays bei einem iPhone oder der Displaytausch bei einem Samsung Galaxy ist zwar nicht ganz billig, aber immer noch günstiger als ein komplett neues Smartphone zu kaufen. Häufig geht zwar das Display beim iPhone oder der Touchscreen vom iPhone oder vom Samsung Handy oder auch von einem iPad bzw. iPad kaputt, aber auch andere Teile kann man tauschen. Es kann passieren, dass der Strom- und USB-Anschluss nicht mehr funktioniert oder aber auch die physikalischen Knöpfe an der Seite der Geräte. Sowohl für das iPhone, iPod, iPad, Samsung Smartphones, HTC Smartphones als auch Windows Phones gibt es diese keine einzeln und können von einem Fachmann ausgetauscht werden.

In diesem Markt für iPhone Reparatur und iPhone Displayreparatur haben sich in den Städten viele lokale Läden etabliert, die außer iPhones auch Smartphones anderer Hersteller fachmännisch reparieren können. Die Preise für den Austausch eines Displays eines iPhones bewegen sich inklusive Material zwischen 100 € und 200 €. Es kann aber auch teurer werden, für einen Sony Smartphone kostet der Displayaustausch 210 €. Dies ist nur als grobe Orientierung, man kann aber sagen für die gängigen Smartphones wie iPhone, Samsung Galaxy und andere Apple Produkte dürfte ein Displayaustausch nicht mehr als 250 € kosten.

 

Also wenn Ihr tägliches Helferlein tatsächlich mal ausfallen sollte, fragen sie erst in einem solchen Laden, ob es sich noch lohnt, das beschädigte Teile auszutauschen. Viele Werkstätten haben die Ersatzteile für die gängigsten Modelle vor Ort und können innerhalb weniger Stunden das geliebte Smartphone wieder in Gang setzen.

Neues – Apple will mit großer Show zurück auf den Innovations-Olymp

Neue größere iPhones, ein Handy-Bezahlsystem, die seit langem erwartete Computeruhr – wenn die Gerüchte stimmen, steht Apple vor einem großen Sprung. Für Konzernchef Tim Cook schlägt mit der Präsentation am nächsten Dienstag die Stunde der Wahrheit: Es werden die ersten Geräte gezeigt, die komplett in seiner Zeit an der Apple-Spitze entwickelt wurden.

In den Fußstapfen von Steve Jobs

Vor allem an der Computeruhr würde gemessen, ob Cook die Fußstapfen seines legendären Vorgängers Steve Jobs ausfüllen konnte. Es wäre der erste Vorstoß von Apple in eine neue Produktkategorie seit dem iPad-Tablet vor über vier Jahren.

Wie vor jedem Apple-Event überschlagen sich die Gerüchte. Die beiden iPhones sollen mit Display-Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll erstmals so groß wie die meisten Smartphones mit dem Google-System Android werden. Mit dem Bezahldienst solle man in Läden einfach sein iPhone an das Kassengerät halten können und den Betrag über dessen Fingerabdruck-Sensor statt per PIN oder Unterschrift bestätigen. Die Uhr kommt wohl in zwei Größen und soll neben Gesundheits-Sensoren ebenfalls den NFC-Funk unterstützen, auf dem der iPhone-Bezahldienst aufbaut. Nach Informationen des gut verdrahteten Blogs „9to5Mac“ lässt Apple andere Online-Dienste bereits Apps für die Uhr entwickeln, darunter sei Facebook.

Die Messlatte für das kommende Event liegt also hoch

Apple betreibt für das Event noch mehr Aufwand als bei den bisherigen Produkt-Vorstellungen und setzt dabei auch auf Symbole. Tim Cook und sein Team werden nämlich im Flint Theater in Cupertino auftreten, in dem Firmengründer Jobs vor 30 Jahren den ersten Mac-Computer vorstellte. Damals wurde erstmals ein modernes Benutzungskonzept für PCs mit Maus und grafischer Oberfläche für den Massenmarkt eingeführt, das heute noch Gültigkeit hat. Die Messlatte für das kommende Event liegt also hoch. Neben dem Flint Theater wurde ein riesiges weißes Gebäude ohne Fenster aufgebaut. Was drin ist, weiß man nicht. Auf der Website läuft ein Countdown zur Live-Übertragung.

Apple will sich in der öffentlichen Meinung die Rolle des Innovators zurückholen. Über Geld muss sich der Konzern angesichts der steten Flut von Milliardengewinnen und über 160 Mrd. Dollar (123,6 Mrd. Euro) auf der hohen Kante zwar keine Gedanken machen. Aber seine Rivalen Google und Samsung werden von manchen Beobachtern und vielen Kunden als die innovativeren Unternehmen wahrgenommen.

Datenbrillen, selbstfahrenden Autos, Kurier-Drohnen

Google experimentiert mit Datenbrillen, selbstfahrenden Autos, Kurier-Drohnen. Und sein Android dominierte den Smartphone-Markt zuletzt mit einem Rekordanteil von fast 85 Prozent. Samsung ist zum größten Smartphone-Hersteller der Welt zwar vor allem mit seinen günstigen Modellen geworden, aber seine Spitzenmodelle wie das Galaxy S5 spielen in der iPhone-Klasse. Zudem beeilte sich Samsung, schon ein Jahr vor Apple mit seiner ersten Computeruhr vorzupreschen. Die ersten Geräte hatten noch Macken und wurden am Markt recht kühl aufgenommen. Bei den neuen Modellen wurden die Rezensionen besser, wie bei der auf der IFA gezeigten Gear S mit Mobilfunk-Anbindung.

Und auch deshalb sind die Erwartungen in eine Apple-Uhr so hoch. In den vergangenen Wochen und Monaten kam zwar eine Flut von Modellen diverser Hersteller auf den Markt. Aber die weitaus meisten hinterlassen das Gefühl, das Konzept ist noch deutlich verbesserungsfähig bei Laufzeit, Bedienung und Design. Kann Apple nach iPhone und iPad-Tablet auch in dieser Kategorie einen Maßstab setzen?

„Die Schweiz hat ein Problem“

Die Uhr gehört zu Apples bisher ambitioniertesten Projekten. „Die Schweiz hat ein Problem“, zitiert die „New York Times“ Apples Designchef Jony Ive unter Berufung auf Insider. Allerdings wird auch erwartet, dass eine eventuelle „iWatch“ voraussichtlich erst im nächsten Jahr auf den Markt kommt, auch wenn sie schon jetzt vorgestellt werden sollte. Dafür spricht auch, dass auf keiner Gerüchte-Website bisher ein glaubwürdig aussehendes Foto der Apple-Uhr erschienen ist – während längst Bilder aus den Fabriken in Asien ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die neue iPhone-Generation zeigen.

Tim Cook führt Apple anders als Jobs. Er überlässt seinen Managern mehr Verantwortung und geht schwierige Themen wie den Umweltschutz oder die Arbeitsbedingungen in China. Als zuletzt aus Apple-Profilen gestohlene Nacktfotos von Prominenten im Internet auftauchten, versprach Cook in einem Interview bessere Sicherheitsvorkehrungen. Zugleich betonte er aber auch, dass Apples Systeme technisch gesehen nicht aufgeknackt worden seien. Vor dem Start eines Bezahldienstes kann sich Apple keine Zweifel der Verbraucher leisten.

Die Börse bedachte Apple diesmal mit Vorschuss-Lorbeeren. Die Aktie markierte ein Rekordhoch mit 103,74 Dollar, auch wenn der Kurs danach etwas nachgab. Apple bestellte laut Medienberichten als Startauflage 80 Millionen iPhones – mehr als bei jeder Generation zuvor. (APA, 8.9. 2014)

 

Siehe hier:

derstandard.at/2000005296531/

Apple: Marktreife für das iPhone 6 verzögert sich

Um das neue iPhone von Apple sprießen die Gerüchte. Teilweise sind sie wild bis absurd, andere wiederum scheinen plausibel. Wann das Release des iPhones 6 ist, wird von Apple noch als Geheimnis gehütet. Laut Bloomberg beginnen die chinesischen Zulieferer gerade mit der Produktion des neuen iPhones. Auf den Markt könnte es am 19. September kommen, berichtet die chinesische Webseite Tencent.

Technische Zeichnungen, die im Internet aufgetaucht sind, verraten, dass das neue iPhone wohl nur sechs Millimeter dick sein wird. Außerdem soll das neue iPhone 6 mit einem NFC-Chip für bargeldloses Bezahlen ausgestattet sein.

Fotos von Gehäuseteilen, die aus Fabriken stammen sollen, legen den Verdacht nahe, dass Apple gleich zwei neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen will: Ein etwas kleineres mit einem 4,7 Zoll großen, randlosen 16:9 Bildschirm, und ein sogenanntes Phablet mit 5,2 Zoll großem, ultrahochauflösendem Display.

Letzteres Gerät soll als iPhone Air mit besonders dünnem Gehäuse vermarktet werden, die Akku-Probleme könnten seinen Marktstart bis Anfang 2015 verzögern. Angeblich setzt Apple bei der kommenden Gerätegeneration erstmals auf Saphirglas, um den Touchbildschirm besser gegen Kratzer zu härten.

Apples Flaggschiff definiert seit 2007 den Fortschritt einer ganzen Produktklasse. Ohne Steve Jobs‘ Erfindung wären Smartphones vielleicht noch immer Geräte mit Tastatur, sicherlich aber nicht so verbreitet wie heute.

Doch mittlerweile droht die Revolution ihre Gründer hinter sich zu lassen, die Innovation im Smartphone-Segment treiben aktuell andere: Samsung erkannte als erster den Trend zum großen Bildschirm, Google zeigt modulare Telefone, Microsoft neue Drahtlos-Funktionen.

Seit dem iPhone 4s, seit Steve Jobs Tod im Oktober 2011, steht Apples Technologieführerschaft infrage.

Der Konzern steht unter hohem Druck seiner Investoren, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen: ein größerer Bildschirm, mehr Speicherplatz, robustere Geräte.

 

Link zur Homepage:

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/

Apple: Hardware-Details zu Apples iPhone 6 aufgetaucht

Um das neue iPhone von Apple sprießen die Gerüchte. Teilweise sind sie wild bis absurd, andere wiederum scheinen plausibel. Wann das Release des iPhones 6 ist, wird von Apple noch als Geheimnis gehütet. Die taiwanische „Economic Daily News“ berichtete unter Berufung auf Zulieferer des US-Konzerns, Apple habe bereits Smartphone-Teile vom Halbleiter-Hersteller Visual Photonics Epitaxy und vom Kameralinsen-Hersteller Largan Precision gekauft. Die beiden großen Elektronikkonzerne Foxconn und Pegatron seien zudem informiert worden, dass die Montage der Geräte voraussichtlich ab Ende Juni beginne. Auf den Markt könnte es dann im September kommen. Darauf deutet eine Urlaubssperre für Apple Mitabeiter für September hin.

Technische Zeichnungen, die im Internet aufgetaucht sind, verraten, dass das neue iPhone wohl nur sechs Millimeter dick sein wird. Außerdem soll das neue iPhone 6 mit einem NFC-Chip für bargledloses Bezahlen ausgestattet sein.

Fotos von Gehäuseteilen, die aus Fabriken stammen sollen, legen den Verdacht nahe, dass Apple gleich zwei neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen will: Ein etwas kleineres mit einem 4,7 Zoll großen, randlosen 16:9 Bildschirm, und ein sogenanntes Phablet mit 5,2 Zoll großem, ultrahochauflösendem Display.

Letzteres Gerät soll als iPhone Air mit besonders dünnem Gehäuse vermarktet werden, die Akku-Probleme könnten seinen Marktstart bis Anfang 2015 verzögern. Angeblich setzt Apple bei der kommenden Gerätegeneration erstmals auf Saphirglas, um den Touchbildschirm besser gegen Kratzer zu härten.

Apples Flaggschiff definiert seit 2007 den Fortschritt einer ganzen Produktklasse. Ohne Steve Jobs‘ Erfindung wären Smartphones vielleicht noch immer Geräte mit Tastatur, sicherlich aber nicht so verbreitet wie heute.

Doch mittlerweile droht die Revolution ihre Gründer hinter sich zu lassen, die Innovation im Smartphone-Segment treiben aktuell andere: Samsung erkannte als erster den Trend zum großen Bildschirm, Google zeigt modulare Telefone, Microsoft neue Drahtlos-Funktionen.

Seit dem iPhone 4s, seit Steve Jobs Tod im Oktober 2011, steht Apples Technologieführerschaft infrage.

Der Konzern steht unter hohem Druck seiner Investoren, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen: ein größerer Bildschirm, mehr Speicherplatz, robustere Geräte.

Verfolgen Sie in unserem Blog, was über das kommende iPhone 6 berichtet wird.

 

 
Zuerst erschienen auf:
 
 
 

Nächstes iPhone: iOS 7 bekommt angeblich die Yahoo-Suche

Apple kappt anscheinend immer mehr Banden zum einstigen Partner und jetzigen Konkurrenten Google.

Analyst: Low-End-iPhone ohne Retina-Bildschirm kommt noch 2013

Amit Daryanani von RBC Capital Markets hat in einer Aussendung an Investoren neue Theorien zu Apples möglicherweise geplantem Billig-iPhone verbreitet. Das Schreiben liegt AppleInsider vor. Dem Analysten zufolge wird der Konzern zwischen Juni und Juli 2013 sogar “mehrere neue Modelle” einführen.

 

Und zwar kommt im Sommer nicht nur ein neues Flaggschiff mit der Bezeichnung iPhone 5S, sondern auch ein Low-End-Gerät “mit Plastikchassis und ohne Retina-Display”. Daryanani schreibt weiter: “Durch den niedrigeren Preispunkt wird es Apple gelingen, einen wachsenden und wichtigen Teil des Smartphone-Markts zu bedienen (die Preisschiene unter 400 Dollar).” Der RBC-Analyst spekuliert, dass die Erweiterung des Angebots Apple im Jahr 2014 bis zu 22 Milliarden Dollar zusätzlich bringen könnte. Continue Reading

Zubehör für iPhone 5: Test: Adapter für Lightning auf 30-poligen Anschluss

Apples Adapter verbindet das iPhone 5 mit älteren Geräten und Kabeln, die den 30-poligen Anschluss nutzen. Wir beschreiben die Vor- und Nachteile des Zwischensteckers.

Der von Apple mit dem iPhone 5 vorgestellte Steckkontakt Lightning (zu Deutsch: Blitz) ersetzt den 30-poligen Anschluss, den Apple-Geräte seit der Einführung des ersten iPod verwenden. Dies hat wiederum zur Folge, dass iPhone-5-Nutzer älteres Zubehör nicht mehr länger nativ verwenden können. Aufgrund dessen hat Apple (wenn auch erst gute drei Wochen nach der Einführung seines neuen Smartphones) einen Adapter herausgebracht, der Lightning mit dem bisherigen 30-poligen Anschluss koppelt. Continue Reading