Category Archives: Internet Business

Twitter und Facebook – Rekordzahlen beim deutschen WM-Sieg

Deutschland ist Weltmeister – und Twitter die Bühne, auf der gefeiert wird. 32 Millionen Posts wurden rund um das Finale gegen Argentinien abgesetzt. Darunter jede Menge Selfies von Spielern und Glückwünsche von prominenten Gratulanten. Auch Facebook verzeichnete Höchstwerte.

Wir sind Twitter. Der Kurznachrichtendienst meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform.

Eine Millionen Likes für Sieger-Selfie

Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht toppen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler. Die WM in Brasilien war die Twitter-WM. Niemals zuvor zwitscherten Spieler und Fans so eifrig, wie während des Fußballfests in Brasilien.

Bereits kurz nach dem großen Triumph erfuhren die Fans dank des sozialen Netzwerks, wie die WM-Helden feierten. Lukas Podolski schickte bereits erste Tweeds direkt von der Feier auf dem grünen Rasen. Zunächst gab’s einen Schmatzer von Kumpel Bastian Schweinsteiger, dann nahm Poldi die Kanzlerin in die Mangel – das Kabinen-Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel. Nationalspieler Lukas Podolski schickte noch vom Spielfeld ein Foto mit Teamkollege Bastian Schweinsteiger ins Netz. Das Gewinner-Selfie bekam mehr als eine Million „Gefällt mir“-Klicks auf Facebook. Ein Schnappschuss von Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel schaffte ebenfalls mehr als eine Million „Likes“. Abwehr-Riese Per Mertesacker legte nach und postete ein Gruppenbild, diesmal auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Weltmeister-Coach Jogi Löw. „Weltmeister“.

Rihanna: „Ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht“

Zahlreiche Promis stimmten in den Siegestaumel ein. Popstar Rihanna jubelte, es sei der beste Tag ihres Lebens. Sie schickte Fotos aus dem Stadion, mit den deutschen Nationalspielern – und dem WM-Pokal in der Hand. Rihanna schrieb: „Ich habe den Pokal angefasst, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!“

Ein anderes Bild zeigte den Popstar zusammen mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die Rihanna je ein Küsschen auf die Wange drücken. Basketball-Star Dirk Nowitzki stimmte ebenfalls in den Jubel ein. „Weltmeister!!!!! Freu mich wahnsinnig fuer die Jungs! Super Mannschaftsleistung ueber das ganze Turnier“, schrieb er. 

Auch die ARD stellte einen neuen Allzeitrekord auf. Der 1:0-Erfolg nach Verlängerung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien hat mit 34,65 Millionen Zuschauern (ARD) für einen deutschen TV-Rekord gesorgt. Die alte Bestmarke stand bei 32,57 Millionen Fans (ZDF) vom historischen 7:1 am 8. Juli im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

 

Originalbeitrag lesen:

http://www.focus.de/digital/internet

Massenüberwachung – Drittstaaten helfen NSA, Internetverkehr abzusaugen

Die NSA saugt mit Hilfe von Drittpartnern an Internetknoten Kommunikationsdaten ab: Das belegen neue Dokumente aus dem Snowden-Archiv, die vom dänischen Dagbladet gemeinsam mit der Snowden-Vertrauten Laura Poitras publiziert wurden. Bislang war eine solche Kooperation nur zwischen britischem GCHQ und NSA bekannt, laut den Unterlagen sollen aber Geheimdienste einer Vielzahl von Ländern aktiv Daten an den US-Militärgeheimdienst weiterleiten.

Knotenpunkte im Visier

Das Prinzip: Partnerländer saugen an bestimmten Internetknotenpunkten alle Daten ab, leiten diese an ein „Datenzentrum“ weiter, wo sie von der NSA aufgenommen und in die USA geschickt werden. So funktioniert auch die Weiterleitung von Daten des GCHQ, der transatlantische Knotenpunkte absaugt. Als britischer Dienst ist der GCHQ aber Mitglied der sogenannten „Five Eyes“, einer engen nachrichtendienstlichen Partnerschaft zwischen den englischsprachigen Ländern Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland und NSA.

RAMPART-A

Dass weitaus mehr Staaten willfährig ihren Internetverkehr absaugen und an die NSA weiterleiten, ist durchaus überraschend. In den jetzt veröffentlichten Dokumenten ist die Rede von „mehreren Third Party Countries“, die an der Massenüberwachung im RAMPART-A-Programm teilnehmen.

Spekulationen zu österreichischer Rolle

Auch Österreich gilt als „Third Party“, schon im Herbst 2013 war über mögliche Infiltration des Internetknotenpunkts VIX, der von der Uni Wien betrieben wird, spekuliert worden. Gesicherte Beweise gibt es jedoch nicht, da die Partnerstaaten einer extrem hohen Geheimhaltung unterliegen. So könnte es sein, dass nicht einmal Snowden-Dokumente Aufklärung darüber liefern, weil Snowden selbst keinen Zugang zu diesen Unterlagen hatte.

Dänemark vermutlich Partner

Laura Poitras und die Journalisten des dänischen Dagbladet können daher nur „stark vermuten“, dass Dänemark an RAMPART-A teilgenommen hat. Durch seine geografische Lage wäre Dänemark jedoch prädestiniert: So fließen viele Daten aus Deutschland über Dänemark gen Norden, wo sich etwa Datenzentren von Google und Facebook befinden. In die andere Richtung quert Internetverkehr aus Norwegen, Schweden und Finnland dänisches Gebiet, sogar russische Daten könnten abgefangen werden.

Special Source Operations

Zuständig für die Kooperationen ist innerhalb der NSA das Special Source Operations-Team (SSO), dessen Logo einen Adler zeigt, der Fiberkabel umklammert. Das SSO verfügt über ein großes Budget: 91 Millionen Dollar war den USA laut geheimen Black Budget-Unterlagen das Datenabsaugen wert, 76,55 Millionen davon sollen in RAMPART-A geflossen sein. Das Ergebnis: Über drei Terabit an Daten pro Sekunde, veranschaulicht gemacht: 362 Millionen CD-Roms pro Tag.

Europäischer Basar

In Dänemark haben die Enthüllungen, die auf information.dk in englischer Sprache zugänglich sind, heftige Debatten über die Legitimität der Kooperation ausgelöst. Die NSA nutzt hier allerdings fehlende europäische Integration: Schon Snowden hatte auf das Prinzip eines „europäischen Basars“ hingewiesen, auf dem Daten von Bürgern unterschiedlicher Nationen getauscht werden.

So ist Deutschland etwa das Ausspionieren von Deutschen verboten, Dänemark das Ausspionieren von Dänen. Daher benutzt die NSA deutsche Daten über Dänen und dänische Daten über Deutsche und umgeht so etwaige No-Spy-Abkommen, die mit den Partnerstaaten getroffen wurden. Die NSA wollte zu den Berichten keinen Kommentar abgeben.

 

Link zum Artikel:

derstandard.at/

Recht auf Vergessen bei Google: Zehntausende Löschanträge

Recht auf Vergessen bei Google

Die Möglichkeit, Verweise bei der Suchmaschine entfernen zu lassen, wird offenbar rege genutzt. Google informiert, dass über 40.000 Anträge gestellt wurden.


Am ersten Tag hatte es 12.000 Anfragen gegeben. Jetzt wird klar, dass das Interesse auch danach hoch geblieben ist. Das wirft die Frage auf, wie hoch der Aufwand von Google für die Bearbeitung am Ende sein wird und wie lange die Prüfung dauern könnte. Google-Chef Larry Page hatte bereits gewarnt, die EuGH-Entscheidung könne jungen Internet-Startups schaden, die nicht über die Ressourcen seines Konzerns verfügten.

 

Die Flut von Anträgen zur Löschung von Suchergebnissen bei Google ebbt nicht ab. Bis Montagabend gingen rund 41.000 Anträge ein, wie ein Google-Sprecher am Mittwoch mitteilte. Der Konzern hatte erst am Freitagmorgen in Europa ein Online-Formular für die Anträge freigeschaltet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte vor gut zwei Wochen entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen.

Google macht noch keine Angaben dazu, wie viele Links von den Anträgen betroffen sind und wie sich die Anfragen auf einzelne europäische Länder verteilen. Von den „einigen tausend“ Anträgen, die noch vor Bereitstellung des Web-Formulars eingingen, kamen laut Google 40 Prozent aus Deutschland.

Google soll die Verweise aus seiner Ergebnisliste entfernen, wenn dort enthaltene Informationen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz einer Person verletzten. Die Informationen können dabei auch weiterhin im Netz verfügbar bleiben.

Google will nur Links in seinen Diensten in den 28 EU-Ländern sowie Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz löschen – nicht aber etwa in der Domain google.com. Der Konzern rechnet damit, dass es strittige Fälle geben wird, die vor Gericht landen werden.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.taz.de/

Internet und Krieg: Wenn Social Networks zum Schützengraben werden

 

Wer heute Soldat ist, ist mit dem Netz aufgewachsen und füllt es mit eigenem Erleben. Armeen ist das nicht recht, dabei nutzen sie das Netz für sich.

Sascha Stoltenow ist ausgebildeter Fallschirmspringer. Als Offizier war er in Kroatien im Einsatz, in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Zwölf Jahre diente er in der Bundeswehr. Heute ist er Special Staff Sergeant der IDF, der Israel Defense Forces.

Der Ex-Soldat Stoltenow macht mit bei IDF Ranks, einer Art Online-Game der israelischen Armee. Das belohnt Aktivitäten auf den Websites und Plattformen der Armee mit Punkten: Mit jedem gelesenen Eintrag, jedem Like oder Kommentar kommt man dem nächsthöheren Dienstgrad näher – bis zum Chief of Staff.

Das israelische Militär ist längst nicht das einzige, das die sozialen Netzwerke für sich entdeckt hat. Alle großen Armeen oder Waffenschmieden der Welt präsentieren sich auf Facebook und Youtube. Stoltenow schreibt als Bendler-Blogger über die Armeen der Welt und hat mit Thomas Wiegold von Augen Geradeaus! auf der re:publica einen Vortrag zu dem Thema gehalten.

Überschrieben war er mit „Die Digital Natives ziehen in den Krieg“. Denn auch Soldaten füllen ihre Accounts bei Instagram, Flickr oder Tumblr mit dem, was sie im Einsatz erleben und sehen. Sie sind mit dem Netz aufgewachsen, ihr soziales Umfeld ist bei Facebook, ihr Kulturraum ist Youtube. Sie posten, weil sie mit Freunden reden wollen, aber auch, weil sie nach Anerkennung für ihre Arbeit suchen, wie Stoltenow sagt. Entsprechend groß ist die Bilderfülle im Web – an Banalem, aber auch an Gräueln.

Und entsprechend groß sind die Risiken, die aus den im Netz verfügbaren Informationen erwachsen.

Umfassendstes Social-Media-Handbuch der Welt

So verlor die US-Army 2007 im Irak vier AH-64 Apache Hubschrauber, weil Soldaten Fotos von deren Landung in ihren Accounts gepostet hatten. Die Bilder enthielten die Geodaten der Orte, an denen sie aufgenommen worden waren. Die Gegner der Soldaten konnten diese Informationen aus den Bildern herauslesen. So erfuhren sie die Position der Maschinen auf dem Stützpunkt und feuerten Mörsergranaten zielgenau dorthin.

Nicht ganz so folgenreich war ein Trick mutmaßlich chinesischer Hacker: Sie lockten mehrere Nato-Offizielle auf eine gefälschte Facebook-Site, die sie unter dem Namen eines US-Admirals angelegt hatten und sicherten sich persönliche Daten.

Inzwischen hat die US-Armee das umfassendste Social-Media-Handbuch der Welt. Es beginnt mit Tipps und Tricks zur Computersicherheit und endet mit Hunderten von Dokumenten zu Sicherheit und Privatsphäre. Inbegriffen sind Richtlinien, wer was in welcher Funktion in sozialen Netzwerken posten darf.

Von Followern und Facebookfreunden könne Gefahr ausgehen, heißt es dort; nur öffentlich freigegebene Dokumente dürften gepostet werden; Bilder seien daraufhin zu prüfen, ob sie – etwa im Hintergrund oder auf spiegelnden Oberflächen – schutzbedürftige Details zeigten.

Auch in der Bundeswehr wächst die Zahl der Soldaten mit Facebook-Account. Daher gibt es inzwischen eine wenn auch eher allgemein gehaltene Handreichung: Wer in Netzwerken postet, solle das verantwortungsbewusst tun, Gesetze einhalten, die Privatsphäre respektieren und Anstand wahren, heißt es darin. In dienstlichen Angelegenheiten sei „Verschwiegenheit zu wahren“, insbesondere im Einsatz – um die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden.

Doch nicht nur ums Senden geht es den Armeen bei der Internetnutzung, sondern auch ums Empfangen. Militärs und Kriegsparteien nutzen das geschickt: Sie verleihen ihren Inhalten die Haptik von Games – wie die israelische Armee – um spieleaffines Publikum zu interessieren. PR-Abteilungen ästhetisieren die Kriegsrealität geschickt durch Bildschnitt und -bearbeitung, bis der Einsatz im Feld optisch als spannendes Abenteuer rüberkommt.

Wie aus einem Ego-Shooter, nur eben real

Die Bundeswehr präsentiert sich bei Facebook auch schon mal mit dem Foto einer Transall-Maschine im Abendrot. Darunter sind Einträge vom Hafengeburtstag in Hamburg zu lesen. In Werbevideos betont die Truppenführung vor allem den Aspekt Abenteuer, schließlich kommen die Rekruten nicht mehr von selbst, sie müssen geworben werden.

Leicht ist da die Grenze zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Propaganda verwischt: So zeigt ein Werbetrailer der US-Armee mit viel Getöse, wie die Marine mit Luftunterstützung Bodentruppen an einer Küste absetzt – mittendrin mehrere Radpanzer, beladen mit „Aid“-Hilfspaketen.

Schocks für die Netzöffentlichkeit

Das Social Web wird so zum Werbekanal und Schützengraben zugleich: Kriegsparteien flankieren das Töten mit aggressiver Rhetorik auf Twitter. Mit Bildern prangern sie den Gegner an und rechtfertigen den eigenen Waffeneinsatz mit Grafiken, Videos und Tweets. Im Machtkampf schocken Islamisten und Gotteskrieger die Netzöffentlichkeit mit Bildern von Erhängten, in Syrien filmen Assad-Gegner, wie sie vermeintliche Regime-Unterstützer massakrieren.

Ein markantes Beispiel dafür ist die wochenlange Propagandaschlacht zwischen israelischer Armee und Hamas vom November 2012. Begonnen haben sie die Israelis, die die Tötung des Islamistenführers Ahmed Jabari auf Youtube posteten – eine Zehn-Sekunden-Sequenz wie aus einem Ego-Shooter, nur eben real.

Postings nach Protest gelöscht

Die zivile Öffentlichkeit ist nicht immer begeistert von so viel Einblick ins Kriegshandwerk. Im Falle der Exekutions- und Massakervideos aus Syrien bewirkten Userhinweise, dass Youtube nun zumindest einen Warnbalken vorschaltet. Entfernen lassen sich die Gräuelfilme nur schwer.

Stoltenow weiß von weiteren Beispielen: Ein israelischer Soldat hatte auf Instagram inmitten von Privatfotos ein Bild gepostet, für das er am Rechner ein Kind ins Fadenkreuz eines Zielfernrohrs montiert hatte. Nach heftigem User-Protest löschte er die menschenverachtende Montage.

Auch die Bundesregierung musste unter öffentlichem Druck ihre Online-Politik überarbeiten: Auf ihrem Youtube-Kanal hatte die Bundeswehr mit kühn blickenden Soldaten geworben, viel Kriegsgerät und Kettengerassel waren zu sehen. Zu viel: Nach politischem Protest in Berlin sei der Film wieder verschwunden, erklärt Wiegold. Die Begründung des Regierungssprechers: Dem Werk habe der erforderliche Wortanteil gefehlt.

 

Quelle:

www.golem.de

Suchmaschinen-Betrug: Der lange Schatten des Google-Imperiums

Schmutziger Krieg im Netz: Firmen täuschen den geheimen Algorithmus von Google, um Konkurrenten auszuschalten. Das Problem zeigt auch, warum die Marktmacht der US-Suchmaschine so gefährlich ist. Von Benedikt Fuest

Als Benjamin Patock Ende Dezember die Zahlen seines Webshops „Noblego.de“ aufruft, erwartet ihn eine böse Überraschung: Unbekannte hatten auf Hunderten Webseiten Zehntausende Links zu seiner Seite gesetzt. Continue Reading

Streiks: Warum das Amazon-Modell hier nicht funktioniert

Der Arbeitskampf zwischen dem Onlinehändler Amazon und seinen deutschen Mitarbeitern spitzt sich zu. Die Streiks stellen mittlerweile das Geschäftsmodell der Amerikaner in Deutschland in Frage. Innerhalb eines Monats haben Hunderte Mitarbeiter an zwei der acht Logistikzentren von Amazon in Deutschland vier Mal gestreikt.
 
Die Angestellten im hessischen Bad Hersfeld und im sächsischen Leipzig wollen einen Tarifvertrag, der sich an der Bezahlung im Handel orientiert, und den damit verbundenen Sicherheiten wie Lohnuntergrenzen oder Urlaubsgeld. Am Montag und Dienstag hatten rund 1300 Angestellte ihren Arbeitsplatz verlassen – der längste Streik bisher, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di erklärte.

Amazon weigert sich, mit der Gewerkschaft zu verhandeln. Der Einzelhändler sagt, seine Gehälter seien fair und die Streiks – die ersten in der 15-jährigen Geschichte von Amazon in Deutschland – hätten bisher wenig Einfluss auf die Geschäfte gehabt. Continue Reading

Böser Zwilling der Telekom-Rechnung hat Virus im Gepäck

Nach gefälschten Bahn-Buchungsbestätigungen sind nun auch nachgeahmte Telekom-Rechnungen im Umlauf, die man kaum vom Original unterscheiden kann. Der Dateianhang enthält einen Virus. Der Betreff lautet perfiderweise „RechungOnline Monat April 2013“ – genau so eine Mail versendet die Telekom derzeit im Original an ihre Kunden. Auch inhaltlich ist die HTML-Mail kaum von ihrem Vorbild zu unterscheiden. Die Grafiken werden direkt vom Server der Telekom nachgeladen. Continue Reading

WLAN-Schnüffelei bei Google Street View kein Fehler eines Einzelnen

Der unerlaubte Mitschnitt von WLAN-Daten durch die Street-View-Kamerawagen von Google ist nicht auf die Fehlleistung eines einzelnen Google-Mitarbeiters zurückzuführen. Das geht aus Dokumenten der US-Telekomaufsicht Federal Communications Commission (FCC[1]) hervor, die am Dienstag in den USA veröffentlicht wurden. Eine Sprecherin von Google sagte der New York Times, es sei ein Fehler gewesen, dass verschiedene Ingenieure versäumt hätten, ein vorhandenes Projekt-Papier zu den WLAN-Aufzeichnungen zu überprüfen. „Es ist klar, dass es sich um eine Projekt-Panne handelt.“ Continue Reading

Virenmail tarnt sich als Bahn-Buchungsbestätigung


Ein Ticket ins Paradies sieht anders aus: Wer den Anhang der vermeintlichen Bahn-Buchungsbestätigung öffnet, fängt sich einen Virus ein.
Aufgepasst: Cyber-Kriminelle versenden derzeit Virenmails, die als Buchungsbestätigung der Deutschen Bahn getarnt sind. Die uns vorliegenden Exemplare stammen vermeintlich von buchungsbestaetigung@bahn.de und sind sauber formuliert; offensichtlich diente eine echte Bestätigungsmail als Vorlage. Continue Reading

Mahr startet mit Blackbit große Social Media Offensive

Der Göttinger Messtechnikhersteller Mahr hat den Schritt in die Welt der sozialen Medien gewagt. Mit zwei Facebook-Fanpages will das Unternehmen seine Markenbekanntheit steigern und sich dem Messnachwuchs als fortschrittlicher, attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Die Blackbit neue Medien GmbH, die Mahr in allen Belangen des Social Media Marketings betreut, hat dafür eine individuelle Social Media Strategie entwickelt. Mit deren Hilfe konnten Unternehmensziele und Zielgruppen definiert und eine passende Content-Strategie erarbeitet werden, die genau auf die gewählten Social Media Kanäle und Zielgruppen zugeschnitten ist. Continue Reading

EyeEm: Deutscher Fotodienst überholt Instagram

 

Verärgerte Nutzer bei Instagram: Das deutsche Startup EyeEm hat davon profitiert und erstmals den Konkurrenten in Apples US-App-Store überholt. Gleichzeitig mit dem Vorfall bei Instagram seien die Zahlen bei EyeEm explodiert, sagt dessen Gründer Florian Meissner.

Tech-Blogs rund um die Welt staunen: Das deutsche Startup EyeEm feiert international Erfolge und hat in Apples App Store sogar Instagram überholt. EyeEm ist genau wie der große Konkurrent eine Foto-App für Smartphones. Es ist verfügbar für iOS-, Android- und Windows-7-Geräte, mit dem Programm können Bilder aufgenommen und mit Filtern bearbeitet werden. Ist man mit seinem Werk zufrieden, kann es beschriftet, nach Themen sortiert, mit Standortdaten versehen und hochgeladen werden. Continue Reading

Etappe 3 beim Virtueller Frühjahrsputz für Selbstständige

Endspurt beim Virtuellen Frühjahrsputz! In der dritten Etappe – nach den Artikeln „Stellen Sie Ihre Website auf den Kopf. / Was erwarten Sie von Ihrer Website?“ und „Zeigen Sie auf Ihrer Website was wirklich in Ihnen steckt?“ – geht es schon eher ums Renovieren und Neues schaffen als ums Reinemachen.

Zeit zum Träumen: Ist Ihnen bewusst, dass Ihre Website zu einem regelrechten Magneten für neue Kunden werden kann? Continue Reading

Unerwünschte E-Mails: Wie stopft man das Loch im Spam-Filter?

Bizarre Phishingmails, falsche Anwaltsdrohungen, bedrohliche Bank-Benachrichtigungen: Der E-Mail-Betrug scheint unausrottbar. Experte Michel Krämer erklärt, wie man sich gegen die Spam-Flut schützen kann und sollte.

SPIEGEL ONLINE: Wer setzt Spam- und Phishingmails in Umlauf, und warum?

Michel Krämer: Viele Spam-Nachrichten sind unerwünschte Werbung, mit der der Versender Geld verdienen will. Im einfachsten Fall handelt es sich um Angebote, die der Empfänger erhält, weil er zum Beispiel einmal an einem Preisausschreiben teilgenommen und dort seine E-Mail-Adresse angegeben hat. In den allermeisten Fällen sind es jedoch unseriöse Mails mit Produkten aus dem Erotik-Bereich. Darüber hinaus werden häufig Mails versendet, die einfach nur Kauderwelsch enthalten. Es ist nicht ganz geklärt, warum die letzte Art überhaupt vorkommt. Continue Reading

Wie nutzt man Fahnen und Banner wirksam in der Werbung?

In Zeiten da sich Einzelhändler und Dienstanbieter danach drängeln zu sehen, wie sie die beste Aufmerksamkeit im Internet mit ihren „wichtigen Schlüsselwörter“ und „Business-Tweets“ erreichen um zu sozialem Medienerfolg zu kommen, können sie den wichtigsten Kunden von allen verlieren, nämlich den, der direkt vor ihnen an ihrer Haustür vorbei geht! Hier sind einige Beispiele, die Ihnen eine Inspiration geben können, welche Sie benötigen um Werbungen kreativ zu verwenden.

Als jemand, der die letzten 25 Jahre im Werbegeschäft verbracht hat, kann ich ehrlich sagen, dass eine Form zu werben hoch „unterschätzt“ ist. In Zeiten da sich Einzelhändler und Dienstanbieter danach drängeln zu sehen, wie sie die beste Aufmerksamkeit im Internet mit ihren „wichtigen Schlüsselwörter“ und „Business-Tweets“ erreichen um zu sozialem Medienerfolg zu kommen, können sie den wichtigsten Kunden von allen verlieren, nämlich den, der direkt vor ihnen an ihrer Haustür vorbei geht! Continue Reading

Referenzen – authentisches und glaubhaftes Marketing

Referenzmarketing ist keine neue Erfindung, sondern seit jeher ein wirkungsvolles Instrument in der Kundenakquise von IT-Systemen. dieleutefürkommunikation, mit nahezu zwei Jahrzehnten Erfahrung im IT-Marketing und ERP-Marketing,  wissen genau, worauf es dabei ankommt: Referenzkunden authentisch und glaubhaft als „Warentester“ einzusetzen.

Belegbare und kritische Würdigung

Was aber bedeutet authentisch und glaubhaft? Kurz gesagt, hier geht es nicht um die posi­tive Darstellung eines wichtigen Abschlusses aus Sicht des Vertriebs des IT-Herstellers. Viel mehr steht die belegbare und kritische Würdigung des Einführungsprozesses durch den Kunden selbst im Fokus. Dadurch lässt sich nicht nur die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden gewinnen, sondern darüber hinaus zu­sätzliche Sicherheit vermitteln. Continue Reading

Twitter & Co. – Dalai Lama setzt im Konflikt mit China auf soziale Medien

Er selbst bezeichnet sich stets als einfachen buddhistischen Mönch, in der weiten Welt des Internets wird der Dalai Lama, das religiöse Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, jedoch wie ein Popstar verehrt. Obwohl er selbst nicht computererfahren ist, kann der Religionsführer im Netz über elf Millionen Menschen begeistern. Sein Ziel: Die Kommunikation zwischen der Autonomen Region Tibet und China zu verbessern.

Durch seine Präsenz auf sozialen Online-Plattformen wie Facebook oder Google+ sowie dem Kurznachrichtendienst Twitter ist der Dalai Lama – zumindest virtuell – einflussreicher als viele internationale Politiker. Damit sendet er ein kräftiges Signal nach China, das für seine Zensur des Internets immer wieder kritisiert wird. Der Dalai Lama ist für Peking ein „Verräter“, der das Land spalten will. In der Region Tibet, aber auch im übrigen China, sperrte die Regierung Internetseiten, um den Einfluss des Friedensnobelpreisträgers von 1989 einzudämmen.  Continue Reading

In 24h am Ziel – Larovo erhält 100.000 Euro durch Crowdfunding

Crowdfunding von Larovo

Troisdorf, 31.05.2012– Die Online- Kaufberatung Larovo hat innerhalb von 24 Stunden ihren Kapitalbedarf von 100.000 Euro gedeckt und damit das Crowdfunding auf der Internet- Plattform Seedmatch erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser neuen Investment-Form kann nun das junge Unternehmen das Angebot seiner Internet- Kaufberatung weiter ausbauen und durch zusätzliche Experten optimieren. Am 24. Mai um Punkt 12 Uhr gestartet, stellte sich der Erfolg des Crowdfundings schon früh ein: Nach nur zwei Stunden wurde die so genannte Fundingschwelle 50.000 Euro „geknackt“, die für ein Investment erreicht werden muss. Das gesamte Funding dauerte dann weniger als einen Tag, bis die gesamte Summe von 100.000 Euro gesammelt war. „Das war ein toller Moment“, schwärmt Ulrich Glemnitz, Geschäftsführer der Larovo GmbH, der nun freudig in die Zukunft schaut „die schnellen und hohen Investments bestätigen uns in unseren Vorhaben und treiben unseren Eifer noch mehr voran!“ Das Ergebnis des Crowdfunding kann auf Seedmatch unter www.seedmatch.de/startups/larovo eingesehen werden. Continue Reading

Malware on your own website – An important tool for webmasters from Google

Meanwhile, it happens more often that for an infection of a Windows machine you don’t have to run a file or confirmation of an installation in a web browser (player, etc.), but just by the simple browsing a Web page it can happen. Become a classic in this context, the Federal Police virus that requires no conscious action by the user. Google offers a tool with which to test the own website. Continue Reading

Umfrage: Digitale Weihnachtsgrüße inzwischen beliebter als Post

Bremen (ots) – Weihnachtswünsche können gern auch digital verschickt werden. Dann aber bitte innovativ und unterhaltsam statt in einer einfachen E-Mail. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage, die das Unternehmen ClipVilla (www.clipvilla.com) unter 1.000 Deutschen durchführte. Demnach freuen sich mehr als die Hälfte aller Befragten (55 Prozent) über digitale Weihnachtsgrüße von Firmen, während 45 Prozent eine klassische Postkarte oder einen Brief bevorzugen. Wenn Unternehmen die Grüße digital verschicken, bevorzugen die Deutschen E-Mails mit animierten Bildern und Musik (25 Prozent), einfache E-Mails (17 Prozent) oder Weihnachtsvideos (7 Prozent). Weihnachtsgrüße über soziale Netzwerke wie Facebook (5 Prozent) oder Twitter (1 Prozent) kommen noch nicht so gut an. Continue Reading

Kommunikation: Wie das Smartphone bei der Karriereplanung hilft

Wie das Smartphone bei der Karriereplanung hilft

Soziale Netzwerke können schnell ein schlechtes Gewissen machen – so viele Karriere-Chancen, die ungenutzt verstreichen. Doch mit wenigen Tricks informiert das Smartphone passgenau zum Nutzer.

Soziale Netzwerke können schnell ein schlechtes Gewissen machen – so viele Karriere-Chancen, die ungenutzt verstreichen. Doch mit wenigen Tricks informiert das Smartphone passgenau zum Nutzer. Von Jochen Mai Continue Reading

Von Alando bis Zalando: Stößt die Samwer-Masche an ihre Grenzen?

Von http://www.golem.de


Immer wieder überschreiten Oliver Samwer und seine Brüder die Grenzen. Als „jämmerliche Diebe“ werden sie beschimpft. Investoren pumpen dennoch Millionen in ihre Projekte. Doch nun droht die übliche Masche zu scheitern.

Mit einem Stift in der Hand steht Oliver Samwer an einem Tag im Herbst in einem Hörsaal der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Mehr als 300 Studenten hören, was der Seriengründer, der Star der deutschen Internetbranche, zu sagen hat. „Wir sind geboren im Goldzeitalter – oder im Schlaraffenland für Unternehmer“, sagt Samwer. Er schreibt Begriffe wie Mut und Durchhaltevermögen auf eine Charttafel, redet sich in Rage, begeistert. Die Botschaft ist klar: Ergreife die Chance und gründe dein eigenes Unternehmen. Continue Reading

Schulungen zur selbstständigen Suchmaschinenoptimierung

Um Ihrer Website und dem dazu gehörenden Gewerbe zu dem gewünschten Erfolg zu verhelfen ist es wichtig, dass die Website möglichst viele Besucher hat. Die allermeisten Besucher gelangen auf die Ziel-Website indem sie vorher einen Suchbegriff in eine Suchmaschine eingeben. Auf Grund dessen ist es absolut essentiell für den Erfolg einer Website, dass sie in den Listings der Suchmaschine möglichst weit vorne auftaucht, da sich kaum jemand die Mühe macht die Ergebnisse der Suchmaschinen-Suche besonders weit zu durchforsten. Continue Reading

Social News Charts – 10000 Flies: News-Charts der Social-Media-Generation

Vor wenigen Zagen ist mit 10000 Flies eine neue Plattform für Social-Media-News-Charts gestartet. Dabei werden täglich die am meisten über Facebook, Twitter und Google+ empfohlenen und geteilten, deutschsprachigen Artikel präsentiert. Hinter dem Projekt stehen die Düsseldorfer Agentur active value und der Meedia-Autor Jens Schröder.

„Vierstellige Zahl von Quellen“

Für die Charts werde eine „vierstellige Zahl von Quellen“ aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen deutschsprachigen Regionen herangezogen. Pro Monat würden etwa 250.000 Artikel zusammenkommen. In der Auswertung werde berücksichtigt, welche Inhalte die meisten Likes, Shares und Kommentare bei Facebook bekommen haben, welche am meisten auf Twitter verlinkt wurden und für welche am häufigsten „+1“ bei Google bekommen haben. Continue Reading

easycash präsentiert neues ePayment Gateway

Ratingen, Juni 2012. easycash, ein Unternehmen der Ingenico Gruppe (Euronext: FR0000125346 – ING), erweitert sein Angebotsportfolio für Online-Händler und präsentiert das neue ePayment Gateway paygenic. Die neue und sichere Bezahlplattform unterstützt Online-Händler bei der Zahlungsabwicklung im Internet. Wie sämtliche Prozesse der easycash GmbH entspricht auch das neue ePayment Gateway paygenic den aktuellen Sicherheitsstandards. Continue Reading