Category Archives: Internet Marketing

Mozilla Foundation: Google-Abhängigkeit beendet, Umsatz gesteigert

Wie im Rahmen der Vorstellung des Finanzberichts bekannt wurde, den die Mozilla Foundation für das Jahr 2014 vorgelegt hat, sind die Firefox-Entwickler nicht mehr finanziell abhängig von Google. Im letzten Jahr der Partnerschaft konnte der Umsatz gesteigert werden.

Statt Google jetzt Yahoo

„Firefox: Mozilla löst sich von Google als voreingestellte Suche“: Unter dieser Überschrift konnten wir Ende letzten Jahres darüber berichten, dass sich die Mozilla Foundation dazu entschieden hatte, die Partnerschaft mit Google zu beenden und dessen Suchmaschine nicht mehr standardmäßig in Firefox voreinzustellen. Jetzt hat die Non-Profit-Organisation den Finanzbericht für das Jahr 2014 vorgelegt, der zeigt: Die Firefox-Macher bleiben abhängig von Suchmaschinen-Betreibern, stellen sich aber deutlich breiter auf.
Wie die Mozilla Foundation im Blogpost zum Finanzbericht 2014schreibt, wurde im letzten Jahr die Mehrheit aller Einnahmen mit Lizenzdeals mit verschiedenen Partnern generiert, die gegen eine Gebühr Funktionen in Firefox einbinden dürfen. Als wichtigste Kunden werden hier Yahoo, Bing, Yandex, Baidu, Amazon und eBay genannt. Ein Blick in den Bericht zeigt, dass das Ende 2014 ausgelaufene Suchabkommen mit Google hier aber noch einen großen Teil zum Umsatz beiträgt.

Laut Denelle Dixon-Thayer, Chief Business und Legal Officer bei Mozilla, erhalte man inzwischen aber keinerlei Zahlungen mehr von Google, obwohl die Suchmaschine in Europa weiter in Firefox voreingestellt ist. „Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mit Google“, wird Dixon-Thayer von Cnet zitiert. Demnach lasse man sich durch diese Entscheidung aktuell zwar Einnahmen entgehen, gewinne aber Flexibilität zurück.

Umsatz geht nach oben

Im letzten Jahr der Google-Partnerschaft konnte die Mozilla Foundation den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 5 Prozent auf 329,5 Millionen Dollar steigern. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 317 Millionen US-Dollar gegenüber, wobei die Investitionen „in die verschiedenen Produktlinien“ über das Jahr um 8 Prozent gesteigert wurden.

Chief Financial Officer Jim Cook deutet gegenüber Cnet an, dass diese Zahlen im nächsten Jahr noch übertroffen werden können – und das vor allem wegen der neuen „sehr guten“ Deals, die man mit Partnern wie Yahoo geschlossen habe. „Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Ergebnisse nächstes Jahr zu präsentieren“, so Cook.

 

Entdeckt:

winfuture.de/news

XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. „Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.“

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der „Playboy“ künftig auf Erotik verzichtet.

 

zum Artikel:

http://derstandard.at/2000024119087

Referenzen – authentisches und glaubhaftes Marketing

Referenzmarketing ist keine neue Erfindung, sondern seit jeher ein wirkungsvolles Instrument in der Kundenakquise von IT-Systemen. dieleutefürkommunikation, mit nahezu zwei Jahrzehnten Erfahrung im IT-Marketing und ERP-Marketing,  wissen genau, worauf es dabei ankommt: Referenzkunden authentisch und glaubhaft als „Warentester“ einzusetzen.

Belegbare und kritische Würdigung

Was aber bedeutet authentisch und glaubhaft? Kurz gesagt, hier geht es nicht um die posi­tive Darstellung eines wichtigen Abschlusses aus Sicht des Vertriebs des IT-Herstellers. Viel mehr steht die belegbare und kritische Würdigung des Einführungsprozesses durch den Kunden selbst im Fokus. Dadurch lässt sich nicht nur die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden gewinnen, sondern darüber hinaus zu­sätzliche Sicherheit vermitteln. Continue Reading

Marketing für Handwerker – Eine Story für sich

Marketing für Handwerker ist nach heutigem Stand zwar größtenteils erforscht – bei Weitem auch kein Hexenwerk, wird aber von rund 50% aller Handwerksbetriebe in Deutschland nicht angewendet

Keine andere Branche ist so mäßig im strategischen Marketing aktiv, wie das Handwerk. Mit Ausnahme vom „Tante Emma“-Laden und dem kleinen Kiosk an der Straßenecke, haben doch die meisten Klein- und Einzelunternehmer einen Webauftritt – nicht zwingend einen guten, aber man hat ihn. (immerhin ein Anfang…) Continue Reading

Webtexte, die Leser erreichen

Viele Webseiten-Texte sind zu ausschweifend und zu lang. Denn häufig werden Texte, die für die Image- oder Produktbroschüre erstellt wurden, einfach für das Internet zweitverwertet. Was dabei viele nicht wissen: die Anforderungen an Printtexte gegenüber jenen für den Onlinebereich unterscheiden sich gravierend. Warum das so ist? Leseverhalten ist medienabhängig. So ist Lesen am Bildschirm anders als das Lesen von Printprodukten. Am Rechner wird eher quer gelesen. Der Text wird gescannt auf der Suche nach relevanten Stichworten. Gedrucktes dagegen wird eher Wort für Wort und von oben nach unten durchgelesen. Continue Reading

Reklame und Technik: Wie Werbung so richtig Spaß machen kann

Moderne Technik bringt Spannung in die Werbung: Autos werden unsichtbar, Engel tanzen mit Passanten, der Flaschenöffner lädt Facebook-Freunde zum Feiern ein. Die Grenzen zur realen Welt verschwimmen. Von Thomas Jüngling Thomas JünglingBiografie und alle Artikel des Autors Continue Reading

Online Reputation Management im Automobilsektor umsatzentscheidender Faktor

Automobilhändler, die ihre Kunden mit erstklassigem Service und guter Beratung überzeugen, steigern nicht nur ihre Online-Reputation, sondern mittelbar auch ihren Umsatz. Dies belegt eine neue umfangreiche Studie, für die in den USA Datenbanken des führenden Kfz-Branchenbewertungsportals DealerRater erfasst und evaluiert wurden. Rund 1 Million Kundenbewertungen auf dem US-Portal stellten hierbei eine belastbare Datengrundlage sicher, die repräsentative und branchenübergreifende Erkenntnisse gestattet. Continue Reading

Ihre Montageanleitung als neue Marketingwaffe nutzen

Für den Hersteller kann dies mitunter gravierende Folgen haben, denn solche negativen Erlebnisse brennen sich nicht nur im Gedächtnis ein, sie sorgen auch unbewusst für eine deutlich schlechtere Qualitäts- und Servicewahrnehmung. In Zeiten scheinbar unendlich wirkender multimedialer Möglichkeiten sowie im Lebensalltag omnipräsenter Smartphones bieten sich mit 3d animierten Montageanleitungen buchstäblich völlig neue Sichtweisen auf Produkte: starre Bilder mit kurzen, technisch geprägten Hinweisen werden zum Leben erweckt, das schrittweise Vorgehen wird nicht nur anschaulich visualisiert, sondern optional auf der Tonspur oder mittels Untertitel in verständliche Worte gehüllt. Unter cybergrafie.de finden Interessierte einen professionellen und ganzheitlichen Anbieter, der Aufbauanleitungen mit Animationen zum Leben erweckt. Produkte können mit einem individuell angefertigten Video effizient vermarktet werden, die Zufriedenheit von Kunden kann auf diesem Wege aktiv gesteigert werden.

3d animierte Bilder sagen definitiv mehr als tausend Worte

Animierte Montageanleitungen scheinen nicht nur die Antwort auf verzweifelte Kunden beim Aufbau bzw. der Inbetriebnahme von Produkten zu sein, sie erfüllen konzeptionell genau das, was aus der Wahrnehmungspsychologie schon lange bekannt ist. Demnach ist der Mensch ein ’neugieriges Augentier‘, der visuellen Dominanz des Menschen kann durch animierte Produktvideos also vollends entsprochen werden. Zudem bewirkt die Kombination aus Wort und Bild ein höheres Verständnis für die dargestellten Vorgänge. Letztlich nehmen Verbraucher den ganzen Vorgang als sehr angenehm war, was sich direkt auf die Produktbewertung niederschlägt. Unternehmen haben die Chance, Kunden mit solchen innovativen Angeboten zu überraschen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Continue Reading

Online Marketing 2.0 – Wegweiser durch den digitalen Dschungel

Surfverhalten von Usern analysieren und richtige Marketing Maßnahmen einleiten

Das Internet wird zunehmend unübersichtlicher, denn immer mehr Inhalte finden ihren Weg ins Web. Tatsächlich spricht man inzwischen vom Web 2.0, praktisch einer neuen Version des Internets. Die grundlegendste Veränderung besteht in der Entstehung des user-generated Content. Das bedeutet, dass nicht mehr nur die Webseitenbetreiber das World Wide Web mit Inhalten füllen, sondern auch die „einfachen“ Nutzer, also Otto Normalverbraucher. Foren, Blogs und die gängigen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube und Co. bieten jedem die Möglichkeit, sich nach einer kurzen Registrierung aktiv am virtuellen Geschehen zu beteiligen und zu diskutieren, zu bewerten, sich über alle erdenklichen Themen auszutauschen. Continue Reading

WebStandard-Interview – Google: Österreich würde von Street View profitieren

Seit Mai ist Markus Kienberger Googles Statthalter in Wien. Karin Tzschentke und Iwona Wisniewska fragten ihn zum Verhältnis des Internetkonzerns zu Meinungsfreiheit und Transparenz.

STANDARD: Google sorgt in diesen Tagen wieder einmal für Schlagzeilen – Stichwort Bettina Wulff und Mohammed-Video. Wo sieht Ihr Konzern die Grenze, wann Content vom Netz genommen werden muss?

Kienberger: Wenn es konkret um diese beiden Beispiele geht, die sehr sensibel sind, muss man Folgendes sagen: Wir versuchen, Produkte zu schaffen, die von jedem genutzt werden können und auch die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Meinungen zum Ausdruck zu bringen. Das ist in gewissen Situationen eine Herausforderung, weil Inhalte in gewissen Ländern oder Regionen als okay, in anderen wiederum als beleidigend empfunden werden. Continue Reading